Wäschepuff.

Heute habe ich mir Gedanken zu einem eher speziellen Thema gemacht.

„Pack‘ Deine Klamotten bitte in den Wäschepuff!“ war in meiner Kindheit ein ganz normaler Satz. Ich habe mich nie gefragt was ein Wäschepuff ist, habe mir nie Gedanken über dieses Wort gemacht. Doch heute musste ich tatsächlich mal ausgiebiger darüber nachdenken woher dieses Wort wohl kommen könnte und warum man einen Wäschekorb so nennt.

Für all diejenigen, die bis gerade eben nicht wussten was ein Wäschepuff ist: es ist ein Wäschekorb für Schmutzwäsche. Aber woher kommt bloß dieses Wort?

Ich habe natürlich kurz bei Google danach gesucht, aber die Suchergebnisse waren in meinen Augen wenig zufriedenstellend. Also habe ich mein kleines Superheldenhirn angestrengt und mir selbst eine Herkunft für das Wort ausgedacht: es kommt von Wäsche (Dreckwäsche in der Regel) und Puff (Etablissement für spezielle Leistungen). In meinem Kopf war ein eben solches Etablissement in dem die „Mitarbeiterinnen“ einen Wäschekorb für ihre benutzte Unterwäsche hatten. Und dieser Korb wurde Wäschepuff genannt.

Mir fiel sofort dieser Onlineshop ein, bei dem man gebrauchte und noch dreckige Unterwäsche kaufen kann. Kurz mal eben: wer bitte kauft so etwas?!?! Ich finde den Gedanken ziemlich merkwürdig. Ich meine, wenn man einen Fetisch dafür hat, dann respektiere ich das. Aber ich frage mich halt was diejenigen mit der gebrauchten Unterwäsche machen. Wenn sie „frisch“ ist, dann riecht sie vielleicht noch so wie die Kunden es sich erhoffen. Aber nach kurzer Zeit wird es entweder richtig ekelig und sparkig oder sie riecht halt nach nichts mehr. Und wie bewahrt man sie auf? Im Kleiderschrank zwischen den eigenen Schlüpfern? In einer Vitrine dekorativ ausgestellt? Oder etwa als kleines Heiligtum im Nachtschrank? Finde ich alles etwas bedenklich.

Wieder zurück zu dem Wäschepuff. Es ist natürlich totaler Schwachsinn, dass der Wäschepuff seinen Namen aus einem Etablissement mit Wäschekorb für Unterwäsche hat, aber dieser Schwachsinn führte mich zu einer anderen Frage, die noch viel spannender ist als die Frage nach der Herkunft des Wortes Wäschepuff.

Wie oft am Tag wechselt eine oben genannte Mitarbeiterin wohl ihre Unterwäsche? Macht sie es wie wir alle (hoffentlich!) einmal am Tag? Oder macht sie es einfach ab und zu mal? Oder nach jedem Kundentermin? Wäre ja schon nett. Auf der anderen Seite dient die Unterwäsche vermutlich eh nur als Deko für eine Weile. Also wäre es Verschwendung ständig neue anzuziehen und der Wäschepuff wäre ziemlich voll.

Fragen über Fragen.
Wäscheberge über Wäscheberge.
Puffelige Aussichten.
Adieu und denkt mal drüber nach.

xoxo

Eure Alex

 

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