Prioritäten.

Es kommt nicht aus dem Nichts. Es ist etwas worüber ich mir schon seit längerer Zeit Gedanken mache. Ich als Sekretärin bin ja täglich mit dieser Thematik in Kontakt. Es geht um Prioritäten.

Im Büro ist es für mich absolut kein Problem die Priorität von einzelnen Aufgaben und Terminen einzuschätzen. Ich organisiere täglich so viele verschiedene Dinge, da ist es für mich eine Leichtigkeit geworden zu entscheiden was wann wie wo wichtig ist.

Privat sieht es etwas anders aus. Auch da weiß ich welche Aufgaben wichtig sind und ich erledige alles recht strukturiert. Organisationstalent würde ich auf jeden Fall zu meinen Stärken zählen. 🙂 Doch das gilt hauptsächlich für die Dinge, die in meinen Augen gemacht werden „müssen“. Bei zum Beispiel Sport und Dingen die ich für mich mache, stelle ich die Priorität meist zu niedrig ein. Das bedeutet, dass ich meine Zeit oft für das Wäschewaschen, Abwaschen, Aufräumen etc. nutze statt etwas für mich zu machen oder etwas zu machen was ICH gern erledigen würde.

Da muss ich auf jeden Fall noch dran arbeiten und muss meine eigenen Bedürfnisse oftmals mehr in den Vordergrund stellen. Kommt noch 🙂

Was ich allerdings mit hoher Priorität bewerte ist meine Familie. Meine Familie ist mir sehr wichtig und vor allem auch die Zeit mit ihr. Und damit kommen wir zum Grund dieses Beitrags.

Wenn eine Feier ansteht (egal ob Firma oder nicht) und ich nehme mir vor nichts zu trinken, dann kriege ich immer dumme Kommentare dazu, kriege viele Fragen warum ich denn nicht trinken will und dass es doch Möglichkeiten gibt wie ich dann nach Hause komme. Im Laufe der Feier wird man dann auch ständig nochmal drauf angesprochen und alle versuchen einen zu überreden, doch zu trinken. WARUM???Ich kann das leider absolut nicht verstehen! Kürzlich hatten wir eine Firmenfeier bei der ich nicht getrunken habe, weil ich am nächsten Morgen Kinderdienst hatte. Zudem gab es noch diverse andere Gründe warum ich gern nach Hause fahren wollte (nüchtern und mit meinem eigenen Auto). Es gab kaum Leute die das verstanden und nicht dusselig kommentiert haben. Vielleicht bin ich ja auch zum Spießer geworden, aber ich bin der Meinung, dass ich auch ohne Alkohol viel Spaß haben kann. Und aus meiner Sicht sollte jeder selbst entscheiden können, ob er trinken möchte oder nicht. Und dann sollten die anderen es auch akzeptieren, wenn die Priorität bei der Familie liegt und nicht im Suff. Schließlich werden wir alle irgendwann erwachsen und dann gibt es wichtigere Sachen im Leben als immer der Betrunkenste auf einer Party ist. Oder irre ich mich etwa? So. Das musste mal raus. War mein Wort zum Sonntag. 😊xoxoEure Alex

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