Selbstgespräche.

Noch so ein Thema was mich ständig beschäftigt und bei dem ich denke, dass es nicht „normal“ ist in welchem Ausmaß ich es betreibe.

Ob im Büro, Zuhause, im Auto oder im Freien – ich spreche. Und das nicht unbedingt immer mit Mensch oder Tier. Gern auch einfach mit mir selbst. Ein einfaches Beispiel, was sicher auch viele Menschen verstehen und ähnlich machen, wäre, dass ich mich selbst laut darauf hinweise, dass ich noch den Müll rausbringen wollte. „Achja, den Müll muss ich ja noch rausbringen bevor ich zu meiner Verabredung gehe.“ Ich denke das macht jeder mal. Vielleicht nicht unbedingt laut, aber zumindest denken tun es viele.

Bei mir läuft das laut ab. Und im Büro ist es besonders auffällig und häufig, da ich mir dort viele Sachen gleichzeitig merken muss und manchmal merhere Menschen gleichzeitig oder direkt hintereinander ins Büro kommen und Aufgaben an mich abtreten oder mir Infos geben. Da kommt man schon mal ins Schleudern wenn man sich nicht alles direkt aufschreibt oder gleich erledigt. Und selbst wenn etwas bereits erledigt ist, kommt es vielleicht nochmal ins Bewusstsein zurück und man fragt sich „habe ich das schon erledigt? War da noch etwas?“ Und genau diese Fragen stelle ich mir dann laut. Meine Auszubildenden sind immer schon daran gewöhnt mit mir 🙂

In der Tat sind das aber immer noch einfache Selbstgespräche. Anders ist es oftmals im Auto auf der Fahrt zur Arbeit. Ich beschäftige mich mit einigen Themen nämlich so stark, dass ich im Auto Gespräche führe. Gespräche, die laut stattfinden. Und dann spreche ich nicht nur mit mir, sondern habe auch einen Gesprächspartner. Der spricht auch laut. Manchmal. Beispiel: Ich rufe bei einer Arztpraxis an und habe eine Auseinandersetzung mit der Arzthelferin. Ich spreche dann eine mögliche Ausseinandersetzung mit beiden Rollen laut aus und bekomme so schlechte Laune, weil ich mir vorstelle, dass es in echt wirklich so laufen wird, wenn es soweit ist. Es braucht dann oft eine gewisse Zeit um meine Laune wieder zu neutralisieren und mir klar zu werden, dass es nur in meinem Kopf (und laut im Auto :D) stattgefunden hat und „nicht real“ war.

Ist das nicht grenzwertig?

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2 Kommentare zu „Selbstgespräche.

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