Der Winterblues überkommt mich.

Es ist der 07. Dezember 2018. Bald ist Weihnachten. Das Fest der Liebe. Bunte Lichter schmücken die Fenster, es gibt leckere Weihnachtsleckereien in den Läden und Black Friday lädt zum Shoppen ein.

Ach Freunde .. wenn es doch nur so einfach wäre.

Wenn ich morgens das Haus verlasse, ist es noch dunkel. Wenn ich abends nach Hause komme, ist es wieder dunkel. Immer ist es dunkel. Aktuell dunkel und nass. Manchmal ist mein Auto morgens gefroren. Man kann den Sonnenuntergang unter der Woche nicht fotografieren, man hat morgens keinen Sonnenstrahl im Gesicht und alles ist irgendwie grau auf eine gewisse Art.

Auf der Arbeit ist es so kurz vor Weihnachten immer sehr stressig und ich weiß nicht recht wo mir der Kopf steht. Zuhause ist natürlich auch ein gewisser Stress aufgrund der Weihnachtsvorbereitungen. Kekse wollen gebacken, Geschenke gekauft und verpackt werden. Und was ist mit der Wäsche? Mit dem Geschirrspüler? Dem Kaninchenstall? All das will erledigt werden. Und manchmal sitze ich einfach nur da und denke an all das was noch erledigt werden muss. Ich frage mich was ich wann erledige und wie. An manchen Tagen schaffe ich richtig viel, An anderen komme ich nach Hause und will einfach nur auf die Couch und entspannen.

Kennt Ihr das? Ich hoffe das ist in dieser Jahreszeit normal und ich verfalle nicht in ein merkwürdiges Tief. Das wäre so kurz vor Weihnachten irgendwie unpraktisch gewissermaßen.

Nun. Gleich beginnt der letzte Arbeitstag in dieser Woche und danach plane ich langsam mal mein Wochenende.

Macht’s Euch fein und lasst den Kopf nicht hängen.

Advertisements

oOps, I dOo it again.

Und nun sitze ich hier und höre Yiruma. Kein anderes Lied könnte passender für den Moment sein. Ich habe ein merkwürdiges Gefühl in mir und nur dieses Lied kann es beschreiben. Auf eine Art. Wer mich kennt, der versteht wie ich das meine. An alle anderen, hallo ich bin die Alex und ein wenig verrückt.

Ich habe Feierabend, war bereits einkaufen, habe alles weggeräumt und habe hier einiges von A nach B getragen. Jetzt sitze ich auf dem Bett, hatte meinen Laptop angemacht, weil ich etwas schreiben wollte und dann kam in mir die Frage auf:

Was muss ich noch alles erledigen?

Da fallen mir viele Dinge ein: Spüler anschmeißen, Wäsche waschen, Kamin anschmeißen, etwas nähen für einen Weihnachtsbasar, die Geschichte für morgen schreiben. An einem Weihnachtsprojekt arbeiten, Adventskalender weiterbasteln etc etc. Das sind alles Dinge, die auf jeden Fall noch gemacht werden müssen. Und nun – wo ich doch gerade am nachdenken war – fielen sie mir alle auf einmal ein und es machte auf mich den Eindruck als müsste ich sie alle heute Abend und am besten sofort erledigen. Doch dann kam in mir erneut eine Frage auf:

Was will ich gerne machen?

Diese Frage stelle ich mir recht selten, denn es gibt genügend Aufgaben, die erledigt werden müssen. Es geht halt nicht immer um das „Wollen“, sondern meist um das „Müssen“. Heute aber nicht! Nicht mit mir! Meine Woche war echt anstrengend und ich bin super fertig und einfach froh wenn ich heute Abend nichts mehr machen „muss“. Ich werde mir jetzt einige Sachen aussuchen, die ich noch mache, weil es mich happy macht wenn sie erledigt sind und dann werde ich mir mein neues schönes Malbuch schnappen und einfach ein wenig drin rummalen weil es mich beruhigt und mir Kraft für den morgigen Tag schenkt.

Ich möchte mich also bei Euch entschuldigen, dass es morgen keinen neuen Teil der Geschichte geben wird. Vielleicht ist mir am Wochenende mehr nach Schreiben zumute und dann lade ich verspätet etwas hoch, aber heute bin ich leider zu groggy um mir etwas Neues und Gutes für die Geschichte auszudenken. Manchmal im Leben gibt es zu viele Dinge, die man im Kopf hat und die man für das Schreiben einer Geschichte leider nicht vorübergehend ausblenden kann.

Knutschige Grüße trotzdem an dieser Stelle und macht Euch auch alle einen schönen Abend 🙂

Viel denken = wenig denken?

Ich befürchte heute erlebt Ihr mich maximal verwirrt und geistig auf einem ganz anderen und definitiv falschen Level. Darauf wollte ich Euch kurz vorbereitet und davor gewarnt haben 😉

Worum drehen sich meine Gedanken heute? Um das Denken. Und zwar nicht das Denken im Allgemeinen, sondern eigentlich viel mehr um das „weniger nachdenken“-Ding. Ich kenne es von mir selbst, dass ich meist zu viel über die Dinge nachdenke und mich zu viele Gedanken zu vielen Themen mache. Ich diskutiere vor schwierigen Situationen manchmal mit mir selbst, in der Hoffnung, dann besser auf die Situation vorbereitet zu sein. Ich denke viel über die Liebe, den Sinn des Lebens, die innere Uhr und mich selbst nach. Auch über bereits gemachte Fehler, aber auch schöne Erlebnisse denke ich viel nach. Im Grunde würde ich behaupten, dass ich ZU viel nachdenke.

Nun ist es ja scheinbar gerade sehr in Mode, dass man versucht seinen Alltag minimalistischer zu gestalten und mehr auf sich selbst zu achten. Man sollte sich weniger Stress machen bzw. weniger Situationen Stress in uns entstehen lassen.

[Denn der Stress kommt von Innen und nicht von den Situationen an sich ]

Und ich lese aktuell in vielen Zeitschriften, in Blogs, höre in Podcasts und in Videos auf Youtube, wie man weniger nachdenkt und warum es gut ist, Dinge auf sich zukommen zu lassen und gelassener zu sein etc.

Natürlich habe ich mich mitreißen lassen. Ich habe viele Videos gesehen, Beiträge gelesen und habe mir dadurch auch selbst mehr Gedanken über meinen Konsum, mein Ich, mein Umfeld und alles mögliche gemacht.

Heute kam in mir die Frage auf: Was mache ich hier eigentlich? Denke ich gerade viel darüber nach wie ich es hinkriege weniger viel nachzudenken? Huch?! Was ist das denn bitte für ein Schwachsinn? Das muss mir mal jemand erklären, wo da der Sinn ist.

Ist ja schön und gut, wenn man auch über Umwege ans Ziel kommt und wenn man die Vergangenheit nicht rückgängig machen sowie über die Zukunft nicht bestimmen kann. Aber ich denke ich werde mir auch weiterhin viele Gedanken über die Liebe und über Situationen machen. Ich werde weiterhin in Erinnerungen schwelgen, in guten wie in schlechten.

Und um diesen Beitrag noch abstruser werden zu lassen, muss ich Euch sagen, dass ich mir heute die Frage gestellt habe, ob wohl in jeder Nimm2 Packung auch wirklich eine gerade Menge an Bonbons enthalten ist. Wäre ja sonst Schwachsinn mit dem „Nimm2“.

BÄM!

# 13

Seit drei Wochen waren die beiden nun ein Pärchen. Sie verbrachten jede freie Minute miteinander und lachten viel. Die Zeit mit Leon war für Marie einfach magisch. Sie konnte ihm alles erzählen und sich ihm anvertrauen. Er gab ihr das Gefühl von Geborgenheit und zeigte Verständnis für ihr Verhalten, ihre Launen oder ihre Einstellung zu bestimmten Dingen. Natürlich redete er ihr nicht nach dem Mund, aber er war oft ihrer Meinung. Es war, als hätten die beiden eine besondere Verbindung zueinander.

Heute Abend waren sie zum Essen verabredet. Marie war noch Zuhause, von wo Leon sie abholen wollte. Zwanzig Minuten hatte sie noch, bis er bei ihr auftauchen würde. Pünktlich würde er in jedem Fall sein. Pünktlichkeit lag ihm definitiv. Was Marie sehr schätzte, denn auch sie war kein Freund der Verspätung. Noch allerdings war sie selbst diejenige, die hinter der Zeit war. Am Ohr hielt sie das Handy – hatte sie doch noch schnell Sarah anrufen wollen um ihr eine schöne Reise zu wünschen (Der Urlaub mit Sedrik stand vor der Tür. Morgen früh sollte der Flieger gehen.) – und in der Hand hielt sie den Fön. Sie verabschiedete sich von Sarah und legte auf. Noch schnell die Haare geföhnt und das Kleid übergeworfen und schon sah sie wieder wie ein normaler Mensch aus. Geschminkt hatte sie sich bereits während des Telefonierens. Leon würde sie heute in ein besonders feines Restaurant ausführen, in dem Marie noch nicht war. Sie hatte den Namen mal gehört, aber mit Sarah war sie immer in weniger abgehobenen Etablissements.

„La Grande“ hieß das Lokal und dort war eine gewisse Abendgarderobe Pflicht. Das wollte Marie sich natürlich nicht zweimal sagen lassen und kaufte vergangene Woche dieses atemberaubend schöne Kleid, in welchem sie nun steckte. Gerade als sie ihren Lipliner noch einmal nachzog, klingelte es an der Tür.

Auch Leon sah an diesem Abend fabelhaft aus. Er trug einen dunkelblauen Anzug und eine lachsfarbene Krawatte. Was perfekt abgestimmt auf ihr lachsfarbenes Kleid war. Sie fuhren mit dem Auto einige Minuten Richtung Innenstadt und fanden erstaunlicherweise direkt vor dem Restaurant einen Parkplatz. Eigentlich untypisch für Berlin. Glück muss man haben!

„Das Essen war ganz fantastisch Leon! Vielen Dank für diesen tollen Abend! Es ist einfach so schön mit Dir! Ich genieße jede Sekunde und fühle mich so wohl in Deiner Gegenwart.“ Marie umarmte ihn und hielt ihn einen Moment länger fest, als üblich für eine Umarmung. Sie wollte ihn nicht loslassen, wollte irgendwie nicht, dass der Abend endet. Für einen Moment blendete sie das Drumherum aus. Sie standen vor dem Restaurant auf dem Gehweg, einige Menschen gingen an ihnen vorbei, einige schmunzelten, einige schauten sie merkwürdig an. Aber Marie bekam von alldem nichts mit, denn sie war verliebt. Einfach verliebt.

„Wie wäre es, wenn Du noch mit zu mir kommst und wir noch eine heiße Schokolade zum Abschluss dieses Abends trinken? Ich habe sogar Sahne da und kleine Marshmallows.“ Marie strahlte ihn an und hoffte inständig, dass er die Frage bejahen würde. „Na klar! Heiße Schokolade wäre klasse. Aber einen Gute-Nacht-Kuss kriege ich doch trotzdem, oder?“ Marie musste schmunzeln. Den bekam er. Einen verfrühten gab sie ihm gleich auf der Stelle.

So fuhren die beiden mit Leons Auto wieder zu Maries Wohnung und wärmten sich bei einer heißen Schokolade auf …

Wechselhaft.

Das beschreibt meine Stimmung und meine Meinung zu gewissen Dingen momentan ganz gut. Doch ist es eher gut oder eher ein Problem wenn jemand wechselhaft ist? Für andere Personen könnte es teilweise schwer sein, den Gefühlsumschwung zu verstehen oder zu begreifen warum plötzlich die gute Laune verflogen ist. Für einen selbst ist es meiner Meinung nach aber immer ein Weg des Lernens und Begreifens. Vor allem aber ist es ein WEG. Wege können lang sein, sie können kurz sein, steinig oder auch leicht. Aber was sie auf jeden Fall immer sind: LEHRREICH. Und so ist es auch wenn man „wechselhaft“ (also unbeständig) ist. Man hat vielleicht noch nicht das gefunden was einen glücklich macht oder man ist nicht immer hundertprozentig mit dem zufrieden was man hat oder erreicht hat. Ehrgeiz könnte dahinter stecken. Oder auch die Angst, etwas zu verpassen. Doch viel schlimmer als das finde ich die Vorstellung, dass man immer mit allem und jedem zufrieden ist und seinen Horizont nicht mehr erweitern möchte. Das nenne ich dann nämlich: FESTGEFAHREN.

Seit einer ganzen Weile bin ich in einer Phase, die ich „Karussell“ nenne. Ich bin mir nicht sicher, ob ich mich immer weiter drehe und drehe bis mir schlecht wird oder ob ich gefangen in etwas bin, aus dem ich nicht ohne Weiteres aussteigen kann.

Doch auf was bezieht sich das? Einen Teil kann ich mir selbst erklären. Aber WARUM fühlt es sich so an? Und wie lange wird es sich noch so anfühlen? Muss ich etwas an meinem Leben ändern? Und wenn ja, was? Das sind alles Fragen, die mir durch den Kopf gehen .. immer und immer wieder. Generell passiert viel in meinem Kopf. Nicht immer hilfreich – zugegebenermaßen.

Vielleicht gebe ich Euch zukünftig mal wieder etwas mehr Einblicke in meine Gedankengänge. Vielleicht beruhigt es, wenn man es sich von der Seele schreibt. Wir werden sehen .. vielleicht stoppt das Karussell und lässt mich abspringen. Zur Not nehmen wir das als Neujahrsvorsatz mit auf die Liste 😉

Habt einen schönen Halloween-Nachmittag und -Abend!

 

1,2,3 … Weihnachtsbuch.

Soll ja Leute geben, die etwas größenwahnsinnig sind … habe ich gehört.

Heute habe ich hier mal von einer interessanten Sache zu berichten. Ich habe mich nämlich zu einer Challenge herausfordern lassen. Oder sagen wir mal so: ich habe mehr oder weniger selbst eine Challenge daraus gemacht. Nun muss ich es auch durchziehen.

Worum es geht?

Ich habe meine Freunde gefragt, wie sie zu der Idee stehen, dass ich ein Weihnachtsbuch für Kinder schreiben möchte. Sie fanden die Idee gut. Allerdings fanden sie es auch eine lustige Idee, wenn sich jeder von Ihnen einen Charakter aussucht, der in diesem Buch vorkommt. Verrückt wie ich bin, fand ich diese Idee natürlich super und forderte die Charaktere an. Ich verkündete, dass ich bis zur Vorweihnachtszeit ein entsprechendes Buch schreiben würde. Tja, und da muss ich jetzt durch 😀

Ich werde Euch auf jeden Fall auf dem Laufenden halten und Euch auch das Buch hier präsentieren, wenn es soweit ist. Bis dahin … stay tuned 🙂

# 12

Aber natürlich gefiel es ihr. Das war ja gerade das, was ihr solche Angst machte. Sie befürchtete, sich nicht zurückhalten zu können, wenn er mehr wollen würde. Dazu wollte sie es auf keinen Fall kommen lassen und beschloss also, sich aus seiner Umarmung zu lösen. Sie lächelte ihn höflich und auch etwas schüchtern an und fragte, ob er vielleicht noch etwas trinken möchte.

Was ist bloß mit ihr los? Habe ich etwas falsch gemacht? Sollte ich sie danach fragen? Gerade eben waren wir noch eng umschlungen und leidenschaftlich knutschend und jetzt flieht sie beinahe vor mir. Die Zähne hatte ich mir doch noch einmal geputzt oder? Er atmete in seine Handfläche und war beruhigt, als er seinen frischen Atem roch. Vielleicht ist es die Art des Kusses gewesen und es war zu leidenschaftlich.

Leon machte sich ebenfalls Gedanken, allerdings hatte er mehr Angst davor, dass Marie der Kuss nicht gefallen haben könnte oder er irgendetwas falsch gemacht hat. Weniger dachte er darüber nach, dass sie den nächsten Schritt noch nicht gehen wollte. Verständlich war es aber durchaus. Schließlich kannten die beiden einander nun auch noch nicht so gut, als dass man direkt miteinander ins Bett hätte steigen müssen.

Als Marie aus der Küche zurückkam, hatte sich Leon bereits etwas aus der Kuschelposition gelöst und saß etwas distanziert auf der Couch.

„Es war wirklich ein schöner Film. Hätte ich gar nicht mit gerechnet, so es doch eine Schnulze ist.“ sagte er und versuchte, die Stimmung etwas aufzulockern. Marie war immer noch etwas angespannt und lächelte ihn nur an. Dann nahm sie ihren Mut zusammen und sprach das Thema einfach an. „Hör mal Leon, ich mag Dich wirklich sehr gern und ich fand den Kuss ganz wunderbar. Aber ich will echt nichts überstürzen und möchte nicht, dass wir es so schnell angehen. Das würde alles kaputtmachen und das will ich nicht. Verstehst Du das?“ auf der einen Seite fiel ihr ein Stein vom Herzen, als sie es ausgesprochen hatte, auf der anderen Seite war sie nun verunsichert, wie er die Sache sehen würde und was er dazu sagen würde. Er lachte laut auf. Ok, das war eine merkwürdige Reaktion, aber was er danach sagte, war umso niedlicher. „Ach Marie, ich hatte schon Angst, dass ich etwas falsch gemacht habe oder Du den Kuss nicht schön gefunden hast. Selbstverständlich warten wir mit allem Weiteren. Ich möchte, dass es Dir gut geht, dass Du Dich wohl fühlst. Und ich will auch nichts überstürzen. Es soll doch etwas ganz Besonderes mit uns werden, oder?“ Dann küsste er sie liebevoll auf die Stirn und streichelte ihr durchs Haar.

Warum hatte ich mir nur so viele Gedanken gemacht? Er scheint die gleiche Einstellung zu der Sache zu haben wie ich. Und ich scheine ihm zu gefallen.

Die beiden erzählen einander noch ein paar Geschichten aus der Kindheit, sie lachen über dieselben Witze und haben ein bisschen Spaß. Und das alles ohne diese Anspannung, die noch vor einer Weile herrschte.

Als Leon mit angezogener Jacke im Flur stand, konnte Marie nicht anders: sie musste ihn nochmal küssen. Gleiche Leidenschaft, gleiche Intensität und diesmal weniger schüchtern. Das Eis zwischen den beiden war gebrochen.

Er fuhr nach Hause und schrieb ihr noch am selben Abend, dass er sich in sie verliebt hat und ihm der Abend sehr gut gefallen hat. Auch Marie sah das so und war überglücklich, diesen Mann gefunden und in ihr Leben gelassen zu haben.

Was passiert hier?

Manchmal bedarf es einer kleinen Veränderung. Es sind nicht immer die Situationen, die Menschen ändern, sondern es sind die Menschen, die Menschen ändern.

Ich denke, ich bin an einem Punkt, an dem ich mich verändere, mich teilweise schon verändert habe und mich auch weiterhin verändern werde. Die Frage ist nur: wohin wird mich die Veränderung führen?

In den vergangenen Monaten ist gefühlstechnisch einiges bei mir losgewesen. Daher fiel es mir auch immer mehr schwer, die Geschichte weiterzuschreiben. Das soll nun ein Ende haben (Spoileralarm :)). Ich habe mich gegen meine im nächsten Jahr anstehende Hochzeit entschieden. Das war eine der größten Entscheidungen der vergangenen Monate. Ich war viel unterwegs, hatte viele Termine und habe meine Prioritäten anders gesetzt.

Für mich stehen mein Blog, Youtube und mein Job nun sehr weit oben in der Prioritätenliste. Manchmal muss man für sich herausfinden, was man aus seinem Leben machen möchte und was man sich vom Leben erwartet. Ganz am Ende bin ich da definitiv noch nicht mit meiner Denkreise. Aber wer weiß schon wann das sein wird? Es gibt immer irgendwas, was verändert werden soll/muss/will. Wichtig ist, dass man bei all der Planerei und bei allen Gedanken nicht vergisst im Hier und Jetzt zu leben und es zu genießen.

Ein weiser Mensch sagte vor einiger Zeit zu mir: Hauptsache Du hast Spaß an dem was Du tust und es macht Dich glücklich. Egal ob es das Richtige oder das Falsche ist. Wenn es falsch war, dann wird man es irgendwann merken. Wenn es richtig war, dann war es gut, wenn man mal etwas gewagt hat oder vielleicht sogar anders gehandelt hat, als es das Umfeld von einem erwartet hätte.

In diesem Sinne wünsche ich Euch einen schönen Start in die Woche und verspreche Euch, dass hier demnächst wieder mehr Kontent kommen wird ❤

xoxo
Eure Alex

Was will ich?

Eine gute Frage ist das. Eigentlich sollte man meinen, dass einem die Antwort darauf recht schnell einfallen sollte. Zuerst einmal muss man dafür aber wissen, auf was die Frage bezogen ist. Lasst uns gemeinsam drüber nachdenken …

Worauf bezieht jeder von uns diese Frage, wenn er sie vor sich auf einem Zettel stehen hätte?

  • Was will ich in meinem Leben erreichen?
  • Was will ich für Deko im Herbst in meinem Haus haben?
  • Was will ich für einen Partner an meiner Seite haben?
  • Was will ich für einen Körper haben?

Es gibt viele verschiedene Denkansätze. Doch nur weil man sich für einen Ansatz/eine Ausgangsfrage entschieden hat, hat man die Frage noch lange nicht beantwortet. Nun beginnen die eigentlichen Überlegungen. Und die können einem den letzten Nerv rauben.

Neben wir mal folgende Frage: Was will ich aus meinem Leben machen?

Man will das Beste aus seinem Leben rausholen, dennoch ist man oft zufrieden mit dem was man bereits hat und möchte ungern etwas verändern. Wir haben in der Regel mehr Angst vor einer Veränderung, da wir vermuten, sie könnte schlecht sein, als zu stagnieren. Doch wie passt das zusammen?

Wie kann man stehen bleiben und sich trotzdem weiterentwickeln?

Mit dieser Frage beschäftige ich mich seit einer ganzen Weile und ich komme nicht nicht zu einer Antwort, sondern komme jedes Mal auf unterschiedliche Antworten. Zunächst einmal muss man für sich entscheiden, auf welchem Gebiet man sich weiterentwickeln möchte oder in welche Richtung es gehen soll. Was muss dafür getan werden? Was hat welche Priorität?

Beispiel:

  • Reise machen
  • Geld sparen
  • Mehr Zeit für Hobbies haben

Für die Reise braucht man Geld, das könnte man sich durch einen Nebenjob dazuverdienen. Jedoch hat man dann weniger Zeit um z. B. Sport zu machen. Eine Reise kostet Geld, das bedeutet, dass man Geld ausgibt statt es zu sparen.

Aufgabe: Prioritäten setzen!

Wofür will man das Geld sparen und ist einem das Sparen wichtiger als der Urlaub? Wäre es vielleicht möglich, dass man für eine Weile auf die Hobbies verzichtet bzw. sie einschränkt um sich durch den Nebenjob Geld zu verdienen für den Urlaub? Könnte man einen günstigen Urlaub statt eines teuren Urlaubs buchen und den eingesparten Teil des Geldes zurücklegen?

Das war nur ein Bruchteil der Fragen bzw. Gedankengänge, die entstehen, wenn man sich fragt, was man will. So könnte man es mit jeder Fragestellung machen. Vom Partner bis zur Sofafarbe.

[Achtung, wir verlassen das Nichtschwimmer-Becken für einen Tiefgang]

Das Wichtigste ist, dass man sich auf der einen Seite nicht zu viele Gedanken macht, aber auf der anderen Seite gerade genug Gedanken um mit sich selbst im Reinen zu sein. Aber auch diese Phase geht vorbei. Man kann nicht immer zu 100 % mit seinen getroffenen Entscheidungen zufrieden sein. Manche Entscheidungen bereut man und einige sind unsere Lehrer. Wer sagt denn, dass man nur ans Ziel kommt, wenn man mit Navi fährt? Und wer sagt uns, dass das Navi uns nicht in die Irre führt? Also lieber mal falsch abbiegen, eine Menge Erfahrungen sammeln und über Umwegen ans Ziel kommen, als immer das Gefühl haben, dass ein Abbiegen an der einen oder anderen Stelle sicher sinnvoll gewesen wäre. Hätte hätte, Fahrradkette.

Macht was Ihr wollt. Was Ihr jetzt wollt. Und morgen macht Ihr was Ihr morgen wollt.

xoxo
Eure Alex