Ende.

Schon ist der Februar wieder vorbei.

Hattet Ihr einen tollen Monat? Gab es etwas Besonderes was bei Euch passiert ist?

Bei mir sind viele tolle Ereignisse gewesen und es war ein schöner Monat. Ein kleiner Dämpfer ist, dass der Monat heute mit dem Todestag meiner lieben Oma endet.

Aber da sie gedanklich immer dabei war ist alles gut ❤️

Mal schauen wie der März wird 🙂

Er startet für mich mit einer Fahrt nach Berlin mit meiner Mutti ❤️

Kann also nur gut werden!

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So ein Gefühl..

Wer kennt es nicht? Dieses Gefühl, dass man Berge versetzen kann. Diese Euphorie beim Start in den Tag. Die Motivation für neue Aufgaben. Die gute Laune einfach so.

Tja liebe Leute: Glücklichsein. Das ist wohl das passendste Wort für diesen Umstand.

Erst heute ist mir wieder mal aufgefallen wie sehr sich gewisse Umstände auf die Laune, die Motivation und die Leistungsfähigkeit auswirken. Man erledigt Dinge ohne großartig drüber nachzudenken. Man macht auch mal was, was man sonst hätte stehen lassen. Es tun sich neue Sichtweisen auf. Viel mehr Power kann der Körper vorweisen. Es ist, als wäre man ein ganz neuer Mensch. Aber warum?

Endorphine. Sie sind heute unser Held. Sie erleichtern uns diesen Tag und machen alles etwas blumiger.

Heute war wirklich ein Tag an dem ich mich richtig gut gefühlt hab. Nur mein Herz weiß was meine Endorphin-Quelle war. Aber das ist auch egal – Hauptsache der Tag lief gut.

Und man ist dankbar! Das sollte man sein. Eigentlich immer, aber ganz besonders an Tagen die einem verzaubert werden und an denen man viel schaffen konnte.

❤️

Über das Leben…

…und die Menschen darin.

Manchmal werde ich das Gefühl nicht los, dass es gar nicht so schlimm ist wie es manchmal scheint. Es ist doch eigentlich ganz gut so, oder nicht? Ich meine, man hat ja nichts auszusitzen.

Doch oft genug stellt man sich die Frage: ist es das? Reicht das? Ich selbst stelle mir die Frage vermutlich noch 100 x öfter als andere Menschen. Aber ich denke auch, dass es wichtig ist, Dinge zu hinterfragen und sich Gedanken über Dinge und Umstände zu machen.

Es muss nicht alles totgegrübelt werden (auch darin bin ich amtierender Weltmeister), aber man sollte zumindest sich selbst und sein Handeln hinterfragen und überlegen, ob man genau das will, was man tut. Ob man genau dort sein möchte wo man ist, genau den liebt, den man hat, das erreicht hat was es zu erreichen galt etc.

Meistens denken wir in unserer kleinen Blase. Man lebt vielleicht in einer kleinen Stadt, da gibt es ein Kino. Wenn man also ins Kino möchte, dann geht man in dieses eine Kino. Die Qualität ist nicht besonders gut, es ist eng und das Ambiente passt nicht so recht. Warum tut man sich das an? „Weil es nur dieses Kino in der Stadt gibt.“ wäre eine Antwort, die hier kommen würde. Aber was hält und davon ab, mal in die nächste Stadt zu fahren und dort ins Kino zu gehen? Man könnte sich vorher noch die Stadt angucken, was trinken oder essen gehen oder oder oder. Und der Film könnte ganz anders genossen werden.

Aber das machen viele Menschen nicht. Sie leben in ihrer Blase und denken nicht besonders viel über den Tellerrand hinaus. Das finde ich sehr bedauerlich. Mein Gedanke dazu war neulich: es gibt so unendlich viele Orte auf der Welt, die ich interessant finde. Warum ist man immer nur in den gleichen Orten? Warum kommt man nicht so viel raus?

Das hat sicher auch viel mit finanziellen Mitteln und begrenzten Urlaubstagen zu tun. Dann kommen noch Aussagen hinzu wie „Du warst doch neulich erst im Urlaub“. Das kann ich ja leiden. Wer schreibt einem denn vor, dass man den Großteil seiner Zeit an einem Fleck auf dieser Erde verbringen muss? Warum ist man nicht „frei“ was das angeht? Klar, Wohnsitz, Arbeit, angemeldet sein bla bla bla, ok.

Wir sollten aufhören zu glauben, dass wir leben um zu arbeiten, sondern anfangen zu arbeiten um zu leben.

❤️

In diesem Sinne wünsche ich Euch ein wunderschönes Wochenende!

Durcheinander.

Wer kennt das nicht? Es läuft nicht so wie geplant, sondern irgendwie entwickeln sich die Dinge in eine Richtung, die man in dieser Form nicht vor Augen hatte. Ich bin ein Mensch, der immer erst denkt, dass alles gut wird und es spannend ist, was auf mich zukommt. Dann denke ich darüber nach und mir fallen nur negative Punkte ein, wodurch ich panisch werde und meine Gedanken mehr und mehr auf die Negativ-Punkte fokussiere. Je mehr ich allerdings über die Sache nachdenke, desto mehr merke ich auch, wie wenig es mich belastet, wie wenig es mich persönlich und direkt etwas angeht oder aber auch: wie wenig groß/bedeutsam die Veränderung eigentlich ist.

Dieser Monat ist bei mir beruflich gesehen sehr nervenaufreibend, denn in unserem Unternehmen stehen viele Änderungen und Neuerungen an. Momentan ist allerdings gewissermaßen ein Schwebe-Zustand in dem einige Leute unsicher sind und sich – genau so wie ich (wie oben beschrieben) auch manchmal – zu viele negative Gedanken machen. Diese Gedanken werden natürlich auch an mich als Sekretariat/Teamassistenz rangetragen und ich mache mir mit Gedanken. Teilweise beschäftige ich mich gedanklich dann mit Themen, die mich eigentlich selbst gar nicht betreffen. Das zieht mich manchmal runter. Aber genau das versuche ich immer und immer wieder zu umgehen.

Ich versuche aktuell verstärkt darauf zu achten, dass mich die Sorgen und Probleme anderer Menschen zwar interessieren (und das tun sie!), aber mich nicht beherrschen und über meine Stimmung entscheiden. Man muss sich immer wieder auf sich selbst, seine Pläne und sein Leben fokussieren und darf seine eigenen Wünsche und Ziele nicht aus den Augen verlieren.

Zu mir: Ich bin wenig ängstlich was die Umstrukturierung betrifft, obwohl ich selbst auch zu einem großen Teil davon betroffen sein werde, schätze ich. Aber ändern kann ich nichts. Ich kann die Dinge so nehmen wie sie kommen, mich darauf freuen und mit der Situation arbeiten, so wie sie sich ergibt. Darauf bin ich sehr gespannt und freue mich schon auf neue Herausforderungen und Aufgaben.

Ich habe mir heute so viele Gedanken über positive Dinge gemacht und darüber, wie man gewisse Dinge im Unternehmen unterbringt, Initiativen, die ich gern starten würde and so on and so on. Also bleibt gespannt wie es sich hier auf diesem Blog in der nächsten Zeit entwickeln wird 😉

Kurz nochmal zu meiner Geschichte: Leider gibt es einige persönliche Gründe für meine Schreibblockade, die ich hier ungern aufbröseln möchte, aber die nun mal leider Gottes dafür sorgen, dass ich momentan (seit einer gefühlten Ewigkeit) nichts kreatives mehr schreiben kann. Und bevor ich Blödsinn schreibe, den ich nicht mit meinem Herzen vertreten kann, lasse ich es ganz. Niemand ist perfekt und Ziele müssen ja schließlich auch nicht immer sofort erreicht werden 😛

Wenn aus Lust Frust wird.

Auch wenn es inhaltlich sicher spannender wäre, geht es in diesem Beitrag nicht um sexuelle Lust. Schade.

Es geht viel mehr um die Lust daran, gewisse Dinge zu erledigen, zu erleben oder auch zu lernen. Leider erlebe ich es momentan öfters am eigenen Leib was es heißt wenn der Frust die Lust beherrscht. Ich möchte Euch kurz einige Beispiele nennen und Euch erklären, wie ich versuche aus diesen Frust-Momenten auszubrechen:

Beispiel 1:
Ich nehme mir vor, dass ich abends neue Musik herunterlade und auf meinem USB-Stick speichere, damit ich im Auto endlich wieder neue Musik habe.

Wie es dann kommt:
Ich steige aus dem Auto aus, vergesse den USB-Stick und möchte das Haus nicht mehr verlassen, weil es draußen so kalt ist. Das nervt mich, weil ich eigentlich gern die neue Musik hätte und es schon wieder nichts wird.

Beispiel 2:
Ich habe mir vorgenommen jeden Tag Sport zu machen.

Wie es dann kommt:
Ich fange mit einem Sportprogramm an und merke mittendrin, dass ich meine Hand nicht belasten kann. Die Hälfte der Sportübungen fällt also aus. Na toll. Ich bin beleidigt und habe automatisch auch auf die anderen Übungen keine Lust mehr, weil ich das Gefühl habe, dass es keine vollständigen Workouts sind.

Beispiel 3:
Ich nehme mir vor, einen Beitrag zu schreiben.

Wie es dann kommt:
Mir fallen einfach nicht die richtigen Worte ein und ich habe eine Schreibblockade. Schon ist der freie Abend – an dem ich hätte schreiben können – wieder rum und ich habe kein Wort notiert.

Zu Beispiel 3 muss ich sagen, dass es genau in diesem Moment leider so ist. Ich will unbedingt diesen Beitrag schreiben. Allerdings habe ich gerade eine Nachricht bekommen, dass der Mann gleich nach Hause kommt und dementsprechend muss ich gleich noch etwas kochen; muss dann ja bald beginnen. Mir fällt ein, dass ich noch ein Video schneiden wollte und eigentlich will ich vor dem Schlafen noch etwas lesen, aber ich merke schon wie müde ich bin. Das Handy vibriert. Eine SMS von der Freundin, mit der man eigentlich eine Sportchallenge macht, in der sie ein Foto schickt und sagt, dass sie ihr tägliches Workout schon erledigt hat. Toll, wieder etwas, was man noch in den Ablauf quetschen muss. Es ist bereits neun Uhr.

Wie gehen wir die Sache sinnvoll an?
Man sollte sich immer hinterfragen. Es ist wichtig, dass man weiß, welche Aufgaben überhaupt wichtig sind und welche liegenbleiben können. Welche Dinge möchte ich heute Abend gern noch machen – und wäre unglücklich wenn ich sie nicht machen würde – und welche mache ich zum Beispiel morgen. Dann ist es wichtig, dass man sich die Zeit für gewisse Dinge nimmt. Der Abwasch kann auch mal liegen bleiben wenn man stattdessen etwas schafft, was man schon länger vor sich her schiebt. Der Mann wird nicht verhungern, wenn er sein Essen etwas später bekommt.

Ich merke gerade in diesem Monat (der guten Vorsätze) wieder, wie wichtig es ist, dass man entschleunigt und sich nicht immer nur selbst unter Druck setzt bzw. unter Druck setzen lässt. Der Tag hat nur 24 Stunden und man muss versuchen, mit dieser Zeit so gut wie möglich zu haushalten. Und einige Dinge müssen einfach geschoben werden.

Wichtig ist hierbei natürlich auch die Prioritätensetzung. Dazu möchte ich Euch im nächsten Beitrag gern nochmal meine Gedanken kundtun. Aber für heute muss ich erst mal aufhören, denn Ihr habt ja gelesen, dass ich noch ein – zwei Kleinigkeiten zu erledigen habe.

Was mir den Frust nimmt sind nämlich abgehakte ToDo’s. 😉

xoxo
Eure Alex

Tschüss 2018. Hallo 2019.

Tja, so schnell ist das Jahr 2018 vorbei und wir befinden uns in 2019. Der ganze Zauber der Vorweihnachts- und Weihnachtszeit ist verflogen und der Alltag kehrt so langsam wieder in unseren Häusern ein. Und mit dem Alltag komme ich gleich zu dem Thema, was unseren Alltag in der ersten Zeit eines jeden Jahres beherrscht: gute Vorsätze.

Gute Vorsätze.

Das ist ja immer wieder so eine Sache mit den guten Vorsätzen. Die meisten Menschen haben welche. In den letzten Tagen habe ich aber auch von diversen Menschen gehört, dass sie keine Vorsätze haben. Teils weil sie eh nicht eingehalten werden, teils aber auch weil die Menschen es für Schwachsinn halten. Ich für meinen Teil halte es nur dann für Schwachsinn, wenn die guten Vorsätze mehr wie eine Negativ-ToDo-Liste sind und man sich nur vor Augen führt: ich muss aufhören mit dem Rauchen, ich muss abnehmen, ich muss mich öfter bei der Familie melden etc. Wir müssen garnichts. Wir möchten / dürfen / können. Oder eben halt nicht.

Das ist einer meiner Vorsätze; viel mehr Dinge positiv sehen und aus den Zielen den Weg machen. Ich will Spaß daran haben, Ziele zu erreichen und will mich nicht dahin quälen. In den vergangenen Jahren habe ich beispielsweise immer zu Beginn des neuen Jahres WeightWatchers gemacht. Es war auch immer erfolgreich. Allerdings nur bis zu dem Punkt, an dem mein Schweinehund wieder die Kontrolle über mich übernahm. Daher habe ich mir für dieses Jahr nach Ewigkeiten das erste Mal vorgenommen, keine Diät zu machen. Ich werde mehr Sport machen. Aber nicht weil ich es muss, sondern weil ich es möchte! Meine genauen Vorsätze schreibe ich Euch in meinem nächsten Beitrag auf.

Bis dahin macht Euch noch ein bisschen Gedanken über Eure eigenen und hinterfragt auch gern mal die der anderen Leute um Euch herum. 🙂

xoxo
Eure Alex

Der Winterblues überkommt mich.

Es ist der 07. Dezember 2018. Bald ist Weihnachten. Das Fest der Liebe. Bunte Lichter schmücken die Fenster, es gibt leckere Weihnachtsleckereien in den Läden und Black Friday lädt zum Shoppen ein.

Ach Freunde .. wenn es doch nur so einfach wäre.

Wenn ich morgens das Haus verlasse, ist es noch dunkel. Wenn ich abends nach Hause komme, ist es wieder dunkel. Immer ist es dunkel. Aktuell dunkel und nass. Manchmal ist mein Auto morgens gefroren. Man kann den Sonnenuntergang unter der Woche nicht fotografieren, man hat morgens keinen Sonnenstrahl im Gesicht und alles ist irgendwie grau auf eine gewisse Art.

Auf der Arbeit ist es so kurz vor Weihnachten immer sehr stressig und ich weiß nicht recht wo mir der Kopf steht. Zuhause ist natürlich auch ein gewisser Stress aufgrund der Weihnachtsvorbereitungen. Kekse wollen gebacken, Geschenke gekauft und verpackt werden. Und was ist mit der Wäsche? Mit dem Geschirrspüler? Dem Kaninchenstall? All das will erledigt werden. Und manchmal sitze ich einfach nur da und denke an all das was noch erledigt werden muss. Ich frage mich was ich wann erledige und wie. An manchen Tagen schaffe ich richtig viel, An anderen komme ich nach Hause und will einfach nur auf die Couch und entspannen.

Kennt Ihr das? Ich hoffe das ist in dieser Jahreszeit normal und ich verfalle nicht in ein merkwürdiges Tief. Das wäre so kurz vor Weihnachten irgendwie unpraktisch gewissermaßen.

Nun. Gleich beginnt der letzte Arbeitstag in dieser Woche und danach plane ich langsam mal mein Wochenende.

Macht’s Euch fein und lasst den Kopf nicht hängen.

oOps, I dOo it again.

Und nun sitze ich hier und höre Yiruma. Kein anderes Lied könnte passender für den Moment sein. Ich habe ein merkwürdiges Gefühl in mir und nur dieses Lied kann es beschreiben. Auf eine Art. Wer mich kennt, der versteht wie ich das meine. An alle anderen, hallo ich bin die Alex und ein wenig verrückt.

Ich habe Feierabend, war bereits einkaufen, habe alles weggeräumt und habe hier einiges von A nach B getragen. Jetzt sitze ich auf dem Bett, hatte meinen Laptop angemacht, weil ich etwas schreiben wollte und dann kam in mir die Frage auf:

Was muss ich noch alles erledigen?

Da fallen mir viele Dinge ein: Spüler anschmeißen, Wäsche waschen, Kamin anschmeißen, etwas nähen für einen Weihnachtsbasar, die Geschichte für morgen schreiben. An einem Weihnachtsprojekt arbeiten, Adventskalender weiterbasteln etc etc. Das sind alles Dinge, die auf jeden Fall noch gemacht werden müssen. Und nun – wo ich doch gerade am nachdenken war – fielen sie mir alle auf einmal ein und es machte auf mich den Eindruck als müsste ich sie alle heute Abend und am besten sofort erledigen. Doch dann kam in mir erneut eine Frage auf:

Was will ich gerne machen?

Diese Frage stelle ich mir recht selten, denn es gibt genügend Aufgaben, die erledigt werden müssen. Es geht halt nicht immer um das „Wollen“, sondern meist um das „Müssen“. Heute aber nicht! Nicht mit mir! Meine Woche war echt anstrengend und ich bin super fertig und einfach froh wenn ich heute Abend nichts mehr machen „muss“. Ich werde mir jetzt einige Sachen aussuchen, die ich noch mache, weil es mich happy macht wenn sie erledigt sind und dann werde ich mir mein neues schönes Malbuch schnappen und einfach ein wenig drin rummalen weil es mich beruhigt und mir Kraft für den morgigen Tag schenkt.

Ich möchte mich also bei Euch entschuldigen, dass es morgen keinen neuen Teil der Geschichte geben wird. Vielleicht ist mir am Wochenende mehr nach Schreiben zumute und dann lade ich verspätet etwas hoch, aber heute bin ich leider zu groggy um mir etwas Neues und Gutes für die Geschichte auszudenken. Manchmal im Leben gibt es zu viele Dinge, die man im Kopf hat und die man für das Schreiben einer Geschichte leider nicht vorübergehend ausblenden kann.

Knutschige Grüße trotzdem an dieser Stelle und macht Euch auch alle einen schönen Abend 🙂

Viel denken = wenig denken?

Ich befürchte heute erlebt Ihr mich maximal verwirrt und geistig auf einem ganz anderen und definitiv falschen Level. Darauf wollte ich Euch kurz vorbereitet und davor gewarnt haben 😉

Worum drehen sich meine Gedanken heute? Um das Denken. Und zwar nicht das Denken im Allgemeinen, sondern eigentlich viel mehr um das „weniger nachdenken“-Ding. Ich kenne es von mir selbst, dass ich meist zu viel über die Dinge nachdenke und mich zu viele Gedanken zu vielen Themen mache. Ich diskutiere vor schwierigen Situationen manchmal mit mir selbst, in der Hoffnung, dann besser auf die Situation vorbereitet zu sein. Ich denke viel über die Liebe, den Sinn des Lebens, die innere Uhr und mich selbst nach. Auch über bereits gemachte Fehler, aber auch schöne Erlebnisse denke ich viel nach. Im Grunde würde ich behaupten, dass ich ZU viel nachdenke.

Nun ist es ja scheinbar gerade sehr in Mode, dass man versucht seinen Alltag minimalistischer zu gestalten und mehr auf sich selbst zu achten. Man sollte sich weniger Stress machen bzw. weniger Situationen Stress in uns entstehen lassen.

[Denn der Stress kommt von Innen und nicht von den Situationen an sich ]

Und ich lese aktuell in vielen Zeitschriften, in Blogs, höre in Podcasts und in Videos auf Youtube, wie man weniger nachdenkt und warum es gut ist, Dinge auf sich zukommen zu lassen und gelassener zu sein etc.

Natürlich habe ich mich mitreißen lassen. Ich habe viele Videos gesehen, Beiträge gelesen und habe mir dadurch auch selbst mehr Gedanken über meinen Konsum, mein Ich, mein Umfeld und alles mögliche gemacht.

Heute kam in mir die Frage auf: Was mache ich hier eigentlich? Denke ich gerade viel darüber nach wie ich es hinkriege weniger viel nachzudenken? Huch?! Was ist das denn bitte für ein Schwachsinn? Das muss mir mal jemand erklären, wo da der Sinn ist.

Ist ja schön und gut, wenn man auch über Umwege ans Ziel kommt und wenn man die Vergangenheit nicht rückgängig machen sowie über die Zukunft nicht bestimmen kann. Aber ich denke ich werde mir auch weiterhin viele Gedanken über die Liebe und über Situationen machen. Ich werde weiterhin in Erinnerungen schwelgen, in guten wie in schlechten.

Und um diesen Beitrag noch abstruser werden zu lassen, muss ich Euch sagen, dass ich mir heute die Frage gestellt habe, ob wohl in jeder Nimm2 Packung auch wirklich eine gerade Menge an Bonbons enthalten ist. Wäre ja sonst Schwachsinn mit dem „Nimm2“.

BÄM!