Glück und was ich darunter verstehe.

Glück gehabt! Diesen Spruch kennt wohl (hoffentlich) jeder. Wenn einem das Marmeladenbrot vom Tisch fällt und es mal ausnahmsweise nicht auf der Marmeladenseite landet – Glück gehabt. Wenn die Apotheke das Medikament vorrätig hat was man heute Abend einnehmen muss und zu spät das Rezept beim Arzt angefordert hat – Glück gehabt. Wenn der Partner nur heimlich eine Überraschungsreise plant und keine Geliebte hat – Glück gehabt.

Es wird ständig gesagt. Ebenso oft wird einem viel Glück gewünscht. „Du hast eine Prüfung? Viel Glück dabei!“, „Viel Glück bei Deinem Date!“. Ist es nicht viel mehr so, dass wir darauf hoffen sollten, dass der Betreffende für seine Prüfung ausreichend gelernt hat und aus diesem Grund besteht? Und ist das Gelingen eines Dates vom Glück abhängig? Und was genau bedeutet Glück eigentlich?

Ich möchte Euch kurz schildern was für mich Glück bedeutet und was mich glücklich macht.

Glück ist für mich:

  • Ein entspannter Arbeitstag (wobei ich ein bisschen Stress durchaus hilfreich finde, aber nicht zu viel)
  • Von der Grippewelle verschont zu bleiben (nur etwas Schnupfen)
  • Eine passende Hose auf Anhieb finden (nicht das Einfachste bei meinem Mors 😬)
  • Ein tolles Lied aus dem Radio bei Shazam zu finden
  • Keine unheilbare Krankheit zu haben
  • Meine Mama in meiner Nähe wohnen zu haben

Vermutlich würden mir noch diverse andere Sachen einfallen, aber ich denke das reicht für’s Erste.

Glücklich dagegen machen mich viele kleine Dinge:

  • Sonnenstrahlen am frühen Morgen
  • Sternenhimmel bei klarer Nacht
  • Tage mit dem Gefühl zu beenden, dass man sein Pensum geschafft hat
  • Leckeres Essen
  • Schnulzenfilme mit HappyEnd
  • Hoffnung und Liebe (wobei diese beiden Dinge auch gern zum Umglücklichsein verhelfen können, aber das war ja hier nicht das Thema)

Was macht Euch glücklich?

Wir sollten ab und an mal wieder darüber nachdenken, wie wir gewisse Worte nutzen und unseren Wortschatz ggf. wieder etwas mehr ausbauen bzw. benutzen um die richtigen Dinge richtig zu platzieren und auszudrücken.

Viel Glück beim Lesen trifft es hier nicht. Viel Glücklichsein beim Lesen schon eher 😉

xoxo
Alex

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Was soll ich zuerst tun?

Was muss noch erledigt werden? Was muss ich einkaufen? Was gibt es heute Abend zu Essen? Und generell, was steht in nächster Zeit so an Geburtstagen etc. an? Wer kenn diese Fragen nicht? Und wer kennt nicht dieses Gefühl, dass einem alles über den Kopf wächst?

Heute möchte ich kurz auf das aktuelle Wirrwarr in meinem Kopf eingehen und darauf, wie ich versuche es zu entwirren.

Ich bin ein Mensch, der immer viel erreichen will und sich viele Ziele setzt. Was theoretisch erreichbar ist, das will ich auch erreichen. Und dabei ist es egal, ob ich auf der Arbeit an einem Projekt arbeite und unbedingt noch heute den Abschluss erzielen will oder ob ich heute unbedingt noch in dieser Werbepause den Geschirrspüler ausräumen will. Und wenn ich den Geschirrspüler dann doch nicht mehr ausräume, ist dieses ToDo trotzdem weiterhin in meinem Kopf. Und es verschwindet auch nicht einfach, sondern bleibt dort bis es erledigt ist. Bis dahin haben sich aber schon wieder zig neue ToDo’s angesammelt die mich beschäftigen und es gerät in den sogenannten Teufelskreis.

Ich habe immer viele verschiedene Gedanken im Kopf, weil ich viel auf dem Zettel habe und mich um viele Themen kümmern muss – privat wie auch beruflich. Auch wenn viele Dinge davon für mich routinierte Vorgänge sind, muss ich sie mir aus irgendeinem Grund immer als ToDo’s vor Augen halten und stresse mich dadurch selbst. Warum? Es ist vollkommen sinnlos und macht mich nur verrückt. Manchmal ist es so schlimm, dass ich nicht einschlafen kann, weil ich all diese Dinge vor meinem geistigen Auge habe und gar keinen klaren Gedanken mehr fassen kann, weil es einfach ZU VIEL ist.

In diesen Momenten frage ich mich oft, ob ich überfordert bin oder was mit mir bloß nicht stimmt. Aber ich denke, dass es vielleicht von Zeit zu Zeit normal ist und dass das jeder mal hat. Oder? Ich habe mal gelesen, dass man dann (wenn man nicht einschlafen kann), einfach alles niederschreiben soll was einen beschäftigt. Das habe ich tatsächlich schon 1-2 Mal gemacht wenn ich nicht einschlafen konnte.

Heute war es wieder soweit. Und das obwohl es nicht mal Schlafenszeit war, sondern noch mitten am Nachmittag/frühen Abend. Ich wollte einer Aufgabe nachgehen und habe währenddessen über etwas anderes nachgedacht. Dann setzte ich mich und mir fielen noch viele weitere Dinge ein, über die ich mir Gedanken machte und von denen ich überlegte, ob ich vielleicht noch etwas dafür besorgen muss oder wie der Status dieser Dinge ist. Ich fing an, zwei verschiedene Listen zu schreiben um einige Punkte aufzulisten, die ich noch besorgen muss oder die ich erledigen muss. Dann kamen wieder neue Gedanken und ich warf auch das Listeschreiben über den Haufen. Zu viel in meinem Kopf. Ich nahm ein neues Blatt und machte Blasen. In jede Blase schrieb ich ein Thema rein, was gerade in meinem Kopf vorgeht. Es sind locker 20 Blasen geworden, ohne dass ich großartig nachdenken musste.

Jetzt stelle ich mir die Frage, ob ich vielleicht überfordert bin und ob ich einen Gang zurückschalten sollte oder ob ich mich der Tatsache stellen sollte, dass sich einige Dinge davon einfach angesammelt haben, weil ich sie zu einem anderen Zeitpunkt nicht erledigt habe. Hm. Ich sitze hier mit diesem Gedanken und frage mich, welche dieser Punkte ich am einfachsten und schnellsten abhaken könnte, damit mein Kopf etwas freier wird. DOCH … was ist, wenn 3-4 Positionen dieses Zettels verschwinden? Sind sie dann weg und ich bin entspannter oder kommen neue Positionen dazu? Genau das vermute ich nämlich…

Ich bin aktuell im Kommunikations- und Persönlichkeitstraining und lerne dort einiges über mich. Unter anderem, dass ich einfach ein Mensch bin, der zwar – so wie jetzt auch – den Anschein macht, als wäre er überfordert und als wären ihm die immer wieder dazukommenden Aufgaben zu viel. Aber eigentlich bin ich eine Powerfrau, die es liebt, wenn neue Aufgaben dazukommen und die versucht, die Aufgaben noch zusätzlich zu schaffen.

Ok … ich weiß, dass ich eine taffe Frau bin und viel wuppe. Aber warum habe ich trotzdem von innen heraus das Gefühl, dass es manchmal zu viel wird? Muss ich vielleicht mehr Pausen einbauen und mich zwischendurch mehr um mich kümmern? Muss ich einfach mal Sachen durchstreichen auf meiner Liste um das Gefühl zu haben, vorangekommen zu sein? Ich werde es mit dieser Taktik ausprobieren und Euch dann berichten.

xoxo

Eure Alex

 

Prioritäten.

Es kommt nicht aus dem Nichts. Es ist etwas worüber ich mir schon seit längerer Zeit Gedanken mache. Ich als Sekretärin bin ja täglich mit dieser Thematik in Kontakt. Es geht um Prioritäten.

Im Büro ist es für mich absolut kein Problem die Priorität von einzelnen Aufgaben und Terminen einzuschätzen. Ich organisiere täglich so viele verschiedene Dinge, da ist es für mich eine Leichtigkeit geworden zu entscheiden was wann wie wo wichtig ist.

Privat sieht es etwas anders aus. Auch da weiß ich welche Aufgaben wichtig sind und ich erledige alles recht strukturiert. Organisationstalent würde ich auf jeden Fall zu meinen Stärken zählen. 🙂 Doch das gilt hauptsächlich für die Dinge, die in meinen Augen gemacht werden „müssen“. Bei zum Beispiel Sport und Dingen die ich für mich mache, stelle ich die Priorität meist zu niedrig ein. Das bedeutet, dass ich meine Zeit oft für das Wäschewaschen, Abwaschen, Aufräumen etc. nutze statt etwas für mich zu machen oder etwas zu machen was ICH gern erledigen würde.

Da muss ich auf jeden Fall noch dran arbeiten und muss meine eigenen Bedürfnisse oftmals mehr in den Vordergrund stellen. Kommt noch 🙂

Was ich allerdings mit hoher Priorität bewerte ist meine Familie. Meine Familie ist mir sehr wichtig und vor allem auch die Zeit mit ihr. Und damit kommen wir zum Grund dieses Beitrags.

Wenn eine Feier ansteht (egal ob Firma oder nicht) und ich nehme mir vor nichts zu trinken, dann kriege ich immer dumme Kommentare dazu, kriege viele Fragen warum ich denn nicht trinken will und dass es doch Möglichkeiten gibt wie ich dann nach Hause komme. Im Laufe der Feier wird man dann auch ständig nochmal drauf angesprochen und alle versuchen einen zu überreden, doch zu trinken. WARUM???Ich kann das leider absolut nicht verstehen! Kürzlich hatten wir eine Firmenfeier bei der ich nicht getrunken habe, weil ich am nächsten Morgen Kinderdienst hatte. Zudem gab es noch diverse andere Gründe warum ich gern nach Hause fahren wollte (nüchtern und mit meinem eigenen Auto). Es gab kaum Leute die das verstanden und nicht dusselig kommentiert haben. Vielleicht bin ich ja auch zum Spießer geworden, aber ich bin der Meinung, dass ich auch ohne Alkohol viel Spaß haben kann. Und aus meiner Sicht sollte jeder selbst entscheiden können, ob er trinken möchte oder nicht. Und dann sollten die anderen es auch akzeptieren, wenn die Priorität bei der Familie liegt und nicht im Suff. Schließlich werden wir alle irgendwann erwachsen und dann gibt es wichtigere Sachen im Leben als immer der Betrunkenste auf einer Party ist. Oder irre ich mich etwa? So. Das musste mal raus. War mein Wort zum Sonntag. 😊xoxoEure Alex

Valentinstag.

Heute ist er: Valentinstag. In der Welt der Singles ist es wohl der verhassteste Tag des Jahres. Und in der Welt der Vergebenen sieht es oftmals auch nicht viel anders aus. „Wir schenken uns nichts“ zählt sicher zu den häufigsten Lügen, die Paare aussprechen. Ich wollte mich daher gern, wenn auch kurz, zu diesem Tag äußern.

Es ist der 14.02. Kein besonderer Tag. Zweiter Monat des Jahres. Mitte des Monats. In diesem Jahr ein Mittwoch. Eigentlich ein Tag wie jeder andere. Doch das ist er nicht. Er ist wohl einer der romatischsten Tage des Jahres. Wenn nicht sogar DER romantischste Tag des Jahres. Es ist der Tag der Liebe.

Ich könnte jetzt darauf eingehen, was der Tag ursprünglich für eine Bedeutung hat, aber das möchte ich gar nicht. Ich beschäftige mich auch nicht mit der Frage warum wir Weihnachten feiern, denn das brauche ich den Kindern nicht erzählen, wenn unter dem Baum keine Geschenke liegen. So ist unsere Gesellschaft nunmal. Konsumgeil.

Und so ist es halt auch mit dem Valentinstag. Ich bin mir manchmal nicht sicher, ob man die kleinen Geschenke, die man seinem Partner macht, auch gemacht hätte, wenn es diesen Tag nicht geben würde?! Vermutlich nicht. Man nimmt diesen Tag oftmals als Grund dafür, dass man dem anderen eine Aufmerksamkeit zukommen lassen muss. Egal ob als physisches Geschenk, als Liebesbrief, Blumen oder notgedrungene nette Worte.

Ich habe schon öfter „notgedrungene“ Valentinstagspräsente erhalten. Und jedes Mal freue ich mich über die Geste, denke aber bei mir: das hätte auch wirklich nicht not getan. Man ist doch nicht glücklicher miteinander, nur weil man ein rotes Billigplüschherz hat auf dem „Ich liebe Dich“ drauf steht oder? Ich bin es zumindest nicht.

Ich bin ein großer Fan von Liebesbriefen. Das gebe ich ehrlich und offen zu. Ich finde es toll, wenn ein Mann einen Liebesbrief schreibt und die Worte in ihm ernst meint. Es müssen gar nicht immer seine eigenen sein. Gern darf man sich auch Sprüche, Zitate, Gedichte etc. aus dem Internet suchen. Aber dann bitte nicht irgendwelche, sondern welche, die auf unsere Liebe, seine Gefühle oder mich als Person zutreffen. Dann finde ich es sogar sehr süß, wenn ein perfekt ausgesuchter Spruch etc. im Brief steht.

Das ganze drumherum ist mir ganz egal. Wenn ich jemanden liebe, dann liebe ich ihn mit oder ohne Liebesbrief, mit oder ohne Blumen, mit oder ohne Geschenke und vor allem mit oder ohne Valentinstag. Ich liebe diese Person dann das ganze Jahr. Zu jeder Sekunde und ohne bestimmten Grund. Einfach aus Liebe.

So meine Verliebten. Ich wünsche Euch allen inklusive mir selbst einen wunderschönen Mittwoch in der Mitte des Februars.

Liebe Singles: Ihr Glücklichen. Ihr müsst Euch über diesen ganzen Firlefanz gar keine Gedanken machen. Ich sehe die Dinge ja oft sehr positiv. Und so ist es auch mit Euch am Valentinstag. Genießt die stressfreie Zeit und denkt an Euch. Nehmt ein Bad, lest ein Buch, hört Musik whatever … macht etwas für Euch, denn die Singlezeit hat auch so manche Vorteile. Und wenn diese Zeit vorbei ist, dann habt Ihr noch genügend mit Tagen wie Valentinstag am Hut 😉

Eure

Alex

Hoffnung.

Sie ist das was uns glauben lässt. In manchen Situationen ist sie das was uns am Leben hält und in manchen das was uns das Leben kostet.

Auf jeden Fall ist es nicht einfach ohne sie zu leben, so viel steht mal fest. Wenn man die Hoffnung verliert, dann hat man nichts mehr worauf man hoffen kann, nichts mehr worauf es sich zu warten lohnt und nichts mehr wofür es zu kämpfen wert ist.

Doch darum soll es in diesem Beitrag nicht gehen. Nicht um die negative Seite. Generell bin ich kein negativer Mensch und daher versuche ich immer das Beste aus den Dingen zu machen. Was hilft mir dabei? Genau! Die Hoffnung!

Ich habe sehr viel Hoffnung. Schon immer. Schon als kleines Kind hoffte ich, dass meine Eltern wieder zueinander finden würden. In meinem glücklichen Fall war es sogar so, dass sie wieder zueinander fanden und einander erneut heirateten. Ich habe gehofft, dass ich an einer neuen Schule schnell Freunde finde und ich fand schnell welche. Ich habe schon immer gehofft. Vermutlich gehörte bei mir auch schon immer die Fantasie gemischt mit Tagträumerei dazu, doch insgesamt war es die Hoffnung, die mich immer wieder bei Laune hielt-egal wie schlimm die Lage auch war.

Denn Ihr müsst wissen: die Hoffnung gibt einem Kraft. Wenn man am Boden ist und nicht mehr weiter weiß, dann hofft man auf bessere Zeiten. Die Hoffnung ist dann das Einzige was zählt. Das Einzige woran Du glaubst. Sie vermittelt Dir den Eindruck, als gäbe es einen Lichtblick. Ja ich glaube „Lichtblick“ ist in diesem Fall zutreffend.

Und nicht nur das. Sie brachte mich schon oft zum Lächeln wenn mir eigentlich zum Weinen zumute war. Man hat sich für einen Tag etwas bestimmtes vorgenommen und hat es nicht geschafft weil viele Dinge dazwischen gekommen sind. Man ist genervt und denkt nur daran, dass man es nicht geschafft hat. Doch man hofft, dass man es morgen schafft. Man beginnt also den nächsten Tag gleich mit Hoffnung. Manche Menschen sehen es als etwas negatives, denn sie stressen sich mit solchen Gedanken über nicht geschaffte Aufgaben. Doch ich versuche immer das Gegenteil: Hoffnung auf Lichtblick.

Liebe ist ein ganz großes Thema in Sachen Hoffnung. Dazu könnte ich Bücher füllen … wie viel Hoffnung habe ich in meinem Leben schon in die Liebe gesteckt? Das kann ich wohl kaum in Worte fassen. Ich persönlich sehe mich in Sachen Liebe als sehr stark und belastbar an. Das liegt einzig und allein an meiner Hoffnung und meinem Glauben an die Liebe. Ich glaube nicht daran, dass man jemandem tief in die Augen sehen kann und sich mit dem jenigen verbunden fühlt und ihm darauf hin sagt, dass er einem nichts bedeutet. Das ist schlichtweg gelogen. Man spürt es, wenn etwas in der Luft liegt und man spürt meiner Meinung nach auch ob man dem anderen etwas bedeutet. Er mag das Gegenteil behaupten, aber Worte sagen in Sachen Liebe viel zu wenig aus.

Nun gut. Hoffnung also. Hoffnung ist unser bester Freund. Wir sollten daher die Hoffnung nie aufgeben – vor allem in Sachen Liebe.

Ein schöner Spruch dazu:

La besoin de l’amour ne moure jamais.

[Die Sehnsucht nach Liebe stirbt nie]

Verliert Eure Hoffnung nicht und glaubt immer an einen Lichtblick. Dann wird Euch das Leben etwas leichter fallen ❤️

Eure

Alex

Jahreswechsel.

Nun steht der Jahreswechsel bereits vor der Tür. Nur noch wenige Tage und dann ist das Jahr 2017 Schnee von gestern.

Meine Lieben, das Jahr ist bald vorbei und ich möchte die Gelegenheit nutzen um Euch alle an meinen Gedanken – dieses Thema betreffend – teilhaben zu lassen.

Ich zelebriere gewisse Traditionen sehr gern. Die Weihnachtszeit ist beispielsweise eine wirklich sentimentale Zeit bei mir und ich nehme mir viele Dinge zu Herzen. Ich mache mir viele Gedanken über arme, traurige, einsame und verbitterte Menschen. Am liebsten würde ich sie dann alle zu mir nach Hause einladen und ihnen eine schöne Zeit schenken. Diese Zeit muss man unbedingt mit seiner Familie verbringen und sich über jede Kleinigkeit freuen, denn es kann schneller vorbei sein als man denkt. An Silvester darf Bleigießen nicht fehlen und bei mir persönlich auch auf gar keinen Fall Ekel-Alfred. Das habe ich mit meinem Papa schon immer an Silvester geguckt und ich bin traurig wenn ich es mal nicht gucken kann. Es gehört einfach für mich zu einem perfekten Jahresabschluss dazu.

Und genau so ist es mit einer Liste der guten Vorsätze. Jedes Jahr aufs Neue mache ich mir eine Liste mit guten Vorsätzen für das neue Jahr. Jedes Jahr steht eine Diät oben drauf. Ich unterdrücke gerade mal einen lautstarken Lachanfall. Jedes Jahr schaffe ich es auch abzunehmen, jedoch kommt dann meist der Jojo-Effekt und am Ende des Jahres ist alles wieder drauf. Daher muss es 2018 ein wenig anders angegangen werden. Doch diesmal habe ich ein anderes Ziel als sonst vor Augen. Etwas Großes. Mehr dazu später.

Hier findet Ihr eine Vorabauswahl meiner spontan überlegten 5 guten Vorsätze für das neue Jahr:

-10 Kilo mit Weight Watchers abnehmen
-Erfolgreich an meinem Blog und meinem Youtube-Kanal arbeiten
-Mehr reisen und die Reisen intensiver wahrnehmen und genießen
-Regelmäßig zum Yoga und joggen gehen
-Mehr für mich tun

Das sind nur einige der Punkte, die ich mir im Endeffekt aufschreiben werde. Aber es sind vermutlich mit die wichtigsten Punkte für mich. Am Ende eines jeden Jahres schaue ich mir die Vorsätze des vergangenen Jahres an und schmunzle über die Punkte, die ich nicht geschafft habe. Es ist nicht schlimm. Es ist manchmal schade und manchmal ärgerlich. Aber schlimm nicht. Man kann nicht alles schaffen/verändern/umstellen. Einige Dinge brauchen ihre Zeit.

Doch die Zeit ist gekommen um sich darüber Gedanken zu machen, ob man glücklich war in diesem Jahr. Ob man das erreicht hat was man erreichen wollte oder ob man die Richtung ändern sollte. Ob man sich oft genug bei der Mama, der Oma, der besten Freundin gemeldet hat. Ob man seinem Partner gegenüber oft genug gezeigt hat, dass man ihn liebt. Und ob man selbst sich wohl fühlt.

Ich spüre am Ende eines Jahres immer was im neuen Jahr ungefähr passieren wird. Beispielsweise drehte sich dieses Jahr bei mir einiges um Gesundheit. Konkret war es zwar mehr die Beschäftigung mit meinem Krankenbild, aber auch das ist wichtig und hat mit der Gesundheit zu tun. Für das nächste Jahr spüre ich eine Veränderung im Job, eine Beruhigung in der Beziehung, in der mit meinem Freund oder der zu mir selbst und einige Glücksgefühle. Reisen wird auch ein großes Thema sein. Zu der Veränderung im Job muss ich sagen, dass ich nächstes Jahr 10 Jahre bei meinem Arbeitgeber bin und dass ich ggf. einen Nebenjob suchen könnte. Das sind zwei Faktoren, die meinen Kopf und mein Herz sicher beeinflussen wenn ich mir Gedanken über das nächste Jahr mache. Aber wer weiß was uns so erwartet?!

Ich bin auf jeden Fall gespannt und kann es kaum erwarten, dass Du endlich da bist 2018!

Ich wünsche Euch allen einen guten Rutsch und nur das Beste für das neue Jahr ❤

Prost!

Eure Alex

Die Sache mit der guten Laune.

Tja. Wer kennt es nicht? Man hat einfach schlechte Laune. Man ist irgendwie nicht in Stimmung. Man fühlt sich nicht wohl. Man hat einen schlechten Tag. Und das bereits bevor man das Bett verlassen hat.

Dann kommt man ins Büro, ist schon vollends mies drauf, weil man auf der Autofahrt zum Büro diverse Langsamfahrer vor sich hatte (siehe Beitrag Verkehr) und weil man schließlich zur Arbeit muss.

Am besten wäre es also, wenn man von einem Kollegen direkt auf dem Flur begrüßt wird: „Hallo Frau Meyer/Müller/Schneider, können Sie mir sagen, ob der Vorgang XY schon erledigt ist?“

Ja wow. Das ist es doch, was wir wollen. Die Jacke noch an, Regentropfen kullern von der Stirn und die Kollegen stehen auf dem Weg zum Büro Schlange um dusselige Fragen zu stellen. Yeah. Welcome to Office-Life.

Ich persönlich hasse es wie die Pest, wenn man morgens schon in (oder noch schlimmer VOR) meinem Büro auf mich wartet und nicht mal wartet bis ich meine Jacke ausgezogen habe. So eilig KANN NICHTS SEIN!

Aber gut, manche mögen das anders sehen. Diese manchen Leute lieben bestimmt auch die Menschen, die 1 Minute vor der Mittagspause nochmal eben etwas ausgedruckt haben möchten. „Ist nur eine kleine Excel-Datei. Die brauche ich bitte gleich in den Besprechungsraum gebracht. Bin spät dran. Danke.“ Als erfahrene Sekretärin weiß ich, dass es folgendermaßen aussieht: die Excel-Datei ist nicht klein. Ganz im Gegenteil: das komplette Universum wird quasi anhand von Zahlenmaterial in dieser Datei erklärt. Und zwar nicht in einem Reiter, sondern in siebenunddrölfzig. Diese wollen alle ausgedruckt werden. Macht man es zum ersten Mal und ist noch etwas naiv, so drückt man einfach auf Drücken und es geht los. Ups. Leider sind die Reiter nicht richtig formatiert und es wird nicht alles gedruckt. Gefühlte 3 Stunden später hat man dann alles ausgedruckt und bringt es in den Besprechungsraum. „Ach danke, die Zahlen brauchen wir wohl doch nicht.“

Und die Mittagspause ist schon ewig vorangeschritten. Super.

Am Nachmittag hat ein Kollege noch den Wunsch nach einem Hotel. Aber nicht irgendeins. Ein bestimmtes in der Nähe des XY Flusses. Jahaaaa aber leider gibt es dort laut Buchungsportal keine freien Zimmer mehr. Es wird nicht etwa auf ein freies Hotel ausgewichen, nein. Es muss direkt beim Hotel angerufen werden. Man kriegt natürlich eine Abfuhr. Dann soll über Google Maps nach einem in der Nähe gelegenen Hotel gesucht werden. „Die sind ganz ok, aber von den Socken hauen die mich jetzt nicht.“ Ja DU SOLLST DA AUCH KEINEN WELLNESS-URLAUB MACHEN…

Hotel endlich gefunden und der Feierabend steht vor der Tür. Da kommt noch die nette Kollegin rein, die immer gern etwas redselig ist. Sie redet gern. Sie redet viel. Sie redet über Dinge, die dich in diesem Moment absolut nicht interessieren. Du vergisst deinen Einkaufszettel im Büro, lässt versehentlich das Licht an und lässt das in der Mittagspause gekaufte Fleisch im Kühlschrank liegen.

Aber: Du musst gute Laune haben! Sobald sie dir anmerken, dass du schlecht gelaunt bist, umtüddeln sie dich und stellen dir wahnsinnig nervige Fragen. Also tu selbst bei der miesesten Laune so, als wärst du total happy mit der zusätzlichen Arbeit, dem Stress am Morgen, der verspäteten Mittagspause, dem vergessenen Einkaufszettel und deinem frustrierten Dasein.

If you look happy, they are happy. If they are happy, you’re gonna have a good day.

In diesem Sinne

Xoxo

Eure Alex

Wäschepuff.

Heute habe ich mir Gedanken zu einem eher speziellen Thema gemacht.

„Pack‘ Deine Klamotten bitte in den Wäschepuff!“ war in meiner Kindheit ein ganz normaler Satz. Ich habe mich nie gefragt was ein Wäschepuff ist, habe mir nie Gedanken über dieses Wort gemacht. Doch heute musste ich tatsächlich mal ausgiebiger darüber nachdenken woher dieses Wort wohl kommen könnte und warum man einen Wäschekorb so nennt.

Für all diejenigen, die bis gerade eben nicht wussten was ein Wäschepuff ist: es ist ein Wäschekorb für Schmutzwäsche. Aber woher kommt bloß dieses Wort?

Ich habe natürlich kurz bei Google danach gesucht, aber die Suchergebnisse waren in meinen Augen wenig zufriedenstellend. Also habe ich mein kleines Superheldenhirn angestrengt und mir selbst eine Herkunft für das Wort ausgedacht: es kommt von Wäsche (Dreckwäsche in der Regel) und Puff (Etablissement für spezielle Leistungen). In meinem Kopf war ein eben solches Etablissement in dem die „Mitarbeiterinnen“ einen Wäschekorb für ihre benutzte Unterwäsche hatten. Und dieser Korb wurde Wäschepuff genannt.

Mir fiel sofort dieser Onlineshop ein, bei dem man gebrauchte und noch dreckige Unterwäsche kaufen kann. Kurz mal eben: wer bitte kauft so etwas?!?! Ich finde den Gedanken ziemlich merkwürdig. Ich meine, wenn man einen Fetisch dafür hat, dann respektiere ich das. Aber ich frage mich halt was diejenigen mit der gebrauchten Unterwäsche machen. Wenn sie „frisch“ ist, dann riecht sie vielleicht noch so wie die Kunden es sich erhoffen. Aber nach kurzer Zeit wird es entweder richtig ekelig und sparkig oder sie riecht halt nach nichts mehr. Und wie bewahrt man sie auf? Im Kleiderschrank zwischen den eigenen Schlüpfern? In einer Vitrine dekorativ ausgestellt? Oder etwa als kleines Heiligtum im Nachtschrank? Finde ich alles etwas bedenklich.

Wieder zurück zu dem Wäschepuff. Es ist natürlich totaler Schwachsinn, dass der Wäschepuff seinen Namen aus einem Etablissement mit Wäschekorb für Unterwäsche hat, aber dieser Schwachsinn führte mich zu einer anderen Frage, die noch viel spannender ist als die Frage nach der Herkunft des Wortes Wäschepuff.

Wie oft am Tag wechselt eine oben genannte Mitarbeiterin wohl ihre Unterwäsche? Macht sie es wie wir alle (hoffentlich!) einmal am Tag? Oder macht sie es einfach ab und zu mal? Oder nach jedem Kundentermin? Wäre ja schon nett. Auf der anderen Seite dient die Unterwäsche vermutlich eh nur als Deko für eine Weile. Also wäre es Verschwendung ständig neue anzuziehen und der Wäschepuff wäre ziemlich voll.

Fragen über Fragen.
Wäscheberge über Wäscheberge.
Puffelige Aussichten.
Adieu und denkt mal drüber nach.

xoxo

Eure Alex

 

Erwartungen.

Heute möchte ich etwas zum Thema Erwartungen sagen. 

Man erwischt sich viel zu oft dabei, dass man Erwartungen an Personen, Veranstaltungen, Geschenken, das Wetter, einen Urlaub etc. hat. 

  • Man erwartet einfach, dass die Sonne am Wochenende scheint. Warum sollte sie auch nicht? Die Woche über kann es regnen so viel es möchte, denn da arbeite ich ja. Aber am Wochenende da möchte ich was unternehmen und die Sonne soll scheinen. 
  • Man erwartet, dass das Gegenüber ehrlich zu einem ist. Und auch, dass sich alle Menschen genau so freundlich verhalten wie man selbst. Man erwartet, dass der Freund einen liebt, denn man selbst liebt ihn ja schließlich auch.
  • Man erwartet, dass es bei der Firmenfeier gratis Alkohol gibt und am besten auch noch eine Prämie für die gute Arbeit in Aussicht gestellt wird. Bei einer Hochzeit erwartet man, dass alle Gäste Spaß haben. Warum sollten sie auch nicht? Sie sind schließlich auf einer Hochzeit und da hat man Spaß zu haben.
  • Man erwartet, dass man von seinen Geburtstagsgästen reich beschenkt wird. Man hat ja extra einen Kuchen gebacken und unterhält sich mit jedem. Also warum sollte man dafür nicht reich beschenkt werden?

Leute, Leute, Leute … so kann man auch nicht glücklich werden wenn man immer so hohe Erwartungen an das Leben stellt. 

Bei Regen kann man auch schöne Sachen unternehmen!

Man muss damit rechnen, das alle Menschen unterschiedlich sind. Einige sind leider auch nicht so wie man sie gern hätte. Da sollte man sich nicht drüber aufregen, sondern einfach entscheiden, ob sie wichtiger Bestandteil des Lebens sind oder ob man besser ohne sie dran wäre!

Warum sollte der Chef einem immer besondere Goodies gewähren? Immerhin bekommt man schließlich auch Gehalt für das was man da täglich tut. Und es ist auch nicht selbstverständlich, dass alles immer gratis ist!

Und bei Geschenken ist es eh so, dass man keine Erwartungen habe sollte. Man sollte sich über alles freuen was man bekommt und gut.

Ich bin ein sehr dankbarer Mensch und ich freue mich über jede Kleinigkeit. Daher bin ich vermutlich auch viel glücklicher als viele andere Menschen. 
In diesem Sinne:

Habt keine Erwartugen sonst werdet Ihr nur enttäuscht. Macht immer das Beste aus der Situation!

xoxo

Eure Alex

Humor.

„Kannste haben, musste aber nicht“.

Mir persönlich ist es zum Beispiel für eine Beziehung sehr wichtig, dass ich mit dem Menschen lachen kann. Egal, ob es die Beziehung zu meinem Partner ist oder eine Beziehung zwischen Freunden oder Arbeitskollegen mit denen man sich versteht. Die Basis ist der Humor. Wenn ich also jemanden nett finde, wir aber nicht über dieselben Dinge lachen können, dann erschwert es das Ganze schon ziemlich.

Es gibt verschiedene Arten von Menschen und verschiedene Arten von Menschen. Wie sich in meinem Leben bisher herausstellte, ist es aber immer die gleiche Art Mensch, die die gleiche Art Humor hat. Das macht es natürlich einfacher; wenn ich jemanden kenne der einen Humor hat den ich nicht mag und dann lerne ich einen ähnlichen Menschen kennen …schwupps… gleiche Schublade ohne sich damit großartig „abmühen“ zu müssen.

Ich bin ganz ehrlich: Katzenvideos sind nicht mein Fall. Und ich bin auch kein Fan von diesen kleinen umherhüpfenden Schlümpfen, die einem einen schönen Tag wünschen. Ich bin eher der „Kannste machen, sieht dann halt kacke aus“-Typ. Ich könnte mir den ganzen Tag sarkastische Texte reinziehen und würde mich pudelwohl fühlen, währenddessen andere Leute vermutlich entweder gar nicht erst verstehen was Sache ist oder es unangebracht finden. Ist mit schwarzem Humor ja auch so ne Sache. Finde ich auch klasse. Und „frauenfeindliche“ Witze/Herrenwitze schocken mich auch nicht. Eher schockt mich die Tatsache, dass so manche Mutter diverser Kinder rot wird bei einem Herrenwitz. Da stelle ich mir doch die Frage wie das mit den Kindern geklappt hat.

Sorry liebe Katzenfreunde-Welt. Ich stehe auf die Wahrheit und gerne auch mitten ins Gesicht. Und nicht „die Welt ist schön und Katzen sind toll“, sondern „du hast das Gaspedal mit bezahlt, du Affenkind“.

Ich glaube, dass ich damit öfter an gewisse Grenzen bei der einfältigen Art von Mensch stoße, aber das ist mir egal. Bleibt mehr Katzenbraten für mich 😉

xoxo
Eure Alex