Geht’s Dir noch gut?

Diese Frage kann man so oder so verstehen. Mir sympathische Menschen wissen aber wie sie diese Frage zu verstehen haben und müssen nicht nachdenken. Für alle anderen folgt hier die Erklärung: Nein, es geht nicht um die Frage, ob es Dir gut geht und alles tippitoppi bei Dir ist, sondern es geht um die Frage, ob Du verdammt nochmal nicht mehr alle Latten am Zaun hast.

Ok. Wir kommen wieder zur Besinnung und weiter geht’s.

Einleitend muss ich sagen, dass ich im Büro arbeite und meinen Job als Sekretärin sehr liebe. Auch die Firma „liebe“ ich und meine Kollegen mag ich eigentlich alle gern. Manche halt mehr und manche weniger. Aber das ist ja normal. Es ist so, dass ich als Sekretärin ja quasi das Gesicht und zugleich der Arsch der Abteilung bin. In meinem Falls sogar mehrerer Abteilungen. Ist ja auch völlig in Ordnung. Das eine mehr das andere weniger. Auch das ist normal.

Ich muss nun also immer freundlich ans Telefon gehen, muss nett zu den Kollegen sein, muss meiner Aufgabe als Ausbilderin gerecht werden und bin von Natur aus jemand, der immer für gute Laune und eine angenehme Stimmung sorgt. Die Menschen kennen mich als die liebe und nette Alex, die immer gutgelaunt und optimistisch ist. Doch was ist nun, wenn Alex mal schlechte Laune hat? Was ist, wenn sie schlecht geschlafen hat, sie Kopfschmerzen oder Liebeskummer hat?

Jaaaaaa. Ich war mir nicht im Klaren darüber, dass ich mich dafür rechtfertigen muss, schlechte Laune zu haben. Oder dass ich es den anderen gegenüber verbergen muss. Klar, im Job muss man immer professionell bleiben und ich bin was das angeht auch recht geübt. Ich habe immer ein Lächeln im Gesicht wenn jemand mit mir spricht und bin am Telefon eh immer viel zu freundlich.

Aber wenn ich alle Stunde darauf angesprochen werde, dass ich ja heute besonders schlechte Laune habe und die Menschen dann recht schnell mein Büro wieder verlassen, da stelle ich mir die Frage, ob ich irgendetwas verpasst habe. Ob die wissen, dass in 98 % der Zeit sie diejenigen mit schlechter Laune sind, weil ein Termin nicht passt, weil der Chef Druck macht, weil sie n Furz quer sitzen haben und und und? Und wer ist immer mit einem netten und unterstützenden Wort zur Seite? Genau, ich. Die liebe Alex.

Nur wenige Menschen kennen mich ohne die Fassade „Liebe Alex“. Wie oft kriege ich die Frage gestellt: „Wie geht’s Dir?“. Das ist die Smalltalk-Frage Nummer 1. Dicht gefolgt von einem „Das Wetter ist ja wieder …“. Ich hasse Smalltalk. Nur, damit es kurz mal jeder weiß. Diese Art von Smalltalk finde ich überflüssiger als Kaugummi am Schuh. Denn daraus lernt man wenigstens, dass man beim nächsten Spaziergang die Augen offen halten sollte 😉 Nun denn, wieder zurück zur Frage nach meinem Befinden. Ich habe in meinem Leben fast immer mit „gut“ geantwortet, auch wenn es nicht so war. Und warum? Wenn es das ist was die Menschen hören wollen, bzw. sie wollen gar nicht wirklich eine Antwort auf diese Frage haben, denn die Frage war ja schon nicht ernst gemeint, sondern nur Smalltalk um in ein Gespräch reinzukommen oder wegen Knigge. Knigge ist eh so ne Sache für sich. Anderes Thema. Artet aus.

Seit einer Weile jedenfalls antworte ich ehrlich auf die Frage, ob es mir gut geht und die Menschen sind jedes Mal wieder geschockt, wenn ich ihnen sage, dass es mir nicht gut geht. Als sagte ich „Ich habe Aids“.

Heute war so ein Tag.

Gleich ist er vorbei. Dieser Beitrag auch. Jetzt.

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Berlin hoch zwei.

Gut. Das Wochenende war hervorragend und Mutti und ich sind wieder gesund und munter Zuhause angekommen. Dennoch möchte ich Euch den Bericht zu unserer Rückreise nicht vorenthalten 😉 Denn sie war auf eine Art spektakulär. Auf eine andere Art irgendwie nervig und vor allem LANGWIERIG.

Unser Plan war es, früh am Busbahnhof zu sein, um einen guten Platz im Bus zu ergattern und nicht wieder hinter „nudistischen Indern“ zu sitzen. Wir waren also gefühlt eine Stunde vor Abfahrt des Busses am Bahnhof und hielten Ausschau nach unserem Gate. Ich vermutete, dass es das gate 62 sein musste, denn dort fuhren auch andere Busse nach Hamburg. Und in die Richtung wollten wir ja schließlich. Eine Weile bevor der Bus fahren sollte, guckte ich nochmal auf die Abfahrts-Tafel und dort stand CUXHAVEN 13:15 Uhr Gate 52. Ich überlegte kurz. „Oh ja, wir wollen ja nach Cuxhaven.“ Meine Mutti war schon begeistert von meiner Kunst, das richtige Gate zu finden und so gingen wir rüber zu dem anderen Gate. Als wir näher kamen, sahen wir die vielen Menschen, die dort bereits standen. Die Laune war kurz im Keller. Allerdings wollten all diese Menschen nicht nach Cuxhaven, sondern nach Esbjerg. Der Bus hatte Verspätung und somit standen sie noch alle an unserem Gate.

Als der Bus kam, kristallisierte sich langsam heraus, wer alles in unsere Richtung wollte und wer in den Esbjerg-Bus einstieg. Man hätte es auch an der Kleidung erahnen können. Man könnte sagen, dass die langweiligen Menschen unseren Bus nehmen wollten und die anderen Menschen den anderen Bus. Wir nannten sie „Kegelgruppe“, die Leute die dann zu uns kamen. Es waren diverse ältere Pärchen. Vielleicht 6-8 Personen. Sie fragten, wo wir hinwollten. Ich sagte Cuxhaven und dann sagte sie, dass sie noch weiter wollen. Ich guckte etwas verwirrt und sagte, dass ich gehofft habe, dass Cuxhaven das Endziel dieses Busses ist. Der Mann von der Frau, die diesen dusseligen Kommentar von sich gegeben hatte, meckerte schon mit ihr. Bitte schaut mal alle auf der Landkarte nach, wo Cuxhaven liegt und wo Gnarrenburg. Dort wollten sie nämlich hin und hatten scheinbar außer Acht gelassen, dass Cuxhaven das Ende von allem ist. Vom Bus, von der Autobahn A27, von der Bahn (Kopfbahnhof), von allem einfach 😀

Alle waren im Bus, als der Busfahrer bemerkte, dass der hintere Fernseher lose an einem Kabel von der Decke hing. Er versuchte kurz ihn wieder fest zu machen, schaffte es aber nicht und ignorierte ihn dann. Schon kurz nach dem Losfahren fing der Fernseher an wie wild durch die Gegend zu schwingen. Natürlich auch gegen die Scheibe. Mutti und ich hätten uns sehr über eine kaputte Scheibe gefreut. Es waren 33 Grad außerhalb des Busses und auch nicht viel weniger innerhalb. Nun ja … die Kegelgruppe fand das nicht so amüsant und war direkt in Aufruhr. Die erste Person ging nach vorne. Es war ein Mann der einen mit seinem Gelaber so wahnsinnig machte, dass man gern aus dem Dachfenster geklettern und vom Bus gesprungen wäre. Ich zumindest gern. Er sprach mit dem Busfahrer (den das alles recht wenig interessierte) und ergatterte einen Erste-Hilfe-Kasten. Als er an mir vorbeilief, war ich schon so genervt, dass ich sagte „Hoffentlich ist der nicht abgelaufen“. Es passierte was passieren musste und ich möchte betonen, dass ich diese Art von Mensch hasse, er sagte „Ne, ist noch bis 21 haltbar“. Wow. Meinte der wohl, dass meine Sorge ernst gemeint war? Natürlich nicht.

Ihr fragt Euch was er mit dem Erste-Hilfe-Kasten vor hatte? Er hat zwei Kotztüten aus dem Bus genommen und den Fernseher darin eingewickelt. Dann nahm er einen Verband und tüddelte ihn tausendmal um den Fernseher und anschließend befestigte er das Ganze an einem Griff neben der Toilette. Er bekam für sein Kunstwerk einen Applaus. Mutti und ich enthielten uns mit Klatschen. Wir waren noch mit Lachen beschäftigt und mit der Frage, was wir wohl verbrochen haben, dass wir mit diesen Leuten in einem Bus sitzen mussten. Gleichgesinnte Menschen (die es unter Euch vielleicht auch gibt) werden sich jetzt fragen: „Ja, war doch super, dass er das gemacht hat“. Ja kann schon sein. Aber es war nervig. All diese Menschen waren nervig und gaben dusselige Kommentare ab und ich hasse sie einfach :):)

Es waren insgesamt ca. 7 Leute, die alle nacheinander über die Fahrt verteilt zum Busfahrer gingen. Denn WLAN und Strom funktionierten auch nicht im Bus und die älteren Herrschaften waren allesamt sehr angepisst davon. Da soll doch nochmal einer sagen, dass die Jugend (da zähle ich mich gönnerhaft einfach noch mit zu) von heute immer nur am Handy hängt und sich nicht anders zu beschäftigen weiß. Als ob.

Was soll ich sagen? Es gab drei Staus aufgrund von Unfällen und Baustellen und wir fuhren bis Hamburg 6!!!! Stunden. Wir entschieden dann spontan, dass wir in Hamburg aussteigen wollten und die Bahn für den weiteren Weg nehmen wollten. Denn der Bus wäre noch über Bremervörde, Beverstedt, Bremerhaven gefahren. Und nun nehmt nochmal die Landkarte und geht diese Strecke mit dem Finger ab. Es wäre eine Katastrophe gewesen. Wir nahmen also die Bahn. Somit konnten wir am Bahnhof noch etwas essen, konnten auf Toilette, Mutti konnte eine rauchen und wir hatten im Zug Beinfreiheit und alles war entspannt. Zuhause angekommen sind wir um 21:37 Uhr. Das war ein langer Tag und ich kann den Flixbus zwar empfehlen, aber Ihr solltet Euch für den Tag nichts Besonderes mehr vornehmen, an dem Ihr mit dem Bus fahrt.

Berlin, Berlin.

[…] hier könnte was Spannendes stehen. Tut es aber nicht.

Wir entschieden uns für die Bus-Bahn-Bus-Variante. Was im Detail bedeutet: jeder stieg an seiner „hauseigenen“ Bushaltestelle im Heimatdorf ein. Muttis Station ist zwei von meiner entfernt, ich war also die Erste. Dort stiegen auch insgesamt nur 4 weitere Personen ein. Sehr überschaubar das Ganze.

Auf dem Weg zum Bahnhof in der Stadt gab es schon den ersten „Blickfang“. Eine Fahrradfahrerin war von einem Auto angefahren worden und lag auf der Straße. Sah nicht gut aus. Die Frau, nicht die Straße.

Wir liefen um das Bahnhofsgebäude herum, was selbstverständlich schon seit Ewigkeiten saniert wird, um uns die Tickets zu besorgen. Der Metronom-Ticketautomat war natürlich außer Betrieb. Der Bahn-Automat funktionierte. Was zum Knabbern holten wir uns noch und dann sollte die wilde Fahrt losgehen. Bis Hamburg wollten wir mit dem Metronom fahren.

Mein Papa kam noch kurz zum Tschüss sagen vorbei. Er arbeitet auch bei der Bahn und hatte seine orangefarbene Latzhose an und sein Funkgerät am Mann. Sehr süß 😍 er war extra da um Mutti noch einen Abschiedsknutschi zu geben. Schnulzige Spießer. ❤️

Wir entschieden uns – typisch wir – für einen Klappsitz im Snackwagen. Die Sitze sind viel cooler als die normalen in der 2. Klasse.

Ach, die 2. Klasse … da fällt mir doch glatt noch eine Geschichte zu ein. Einige Tage vor unserer Reise wurde ich belehrt, wie viel besser doch die 1. Klasse wäre und dass es in jedem 1. Klasse-Wagen ein WC gäbe und man mehr Beinfreiheit hätte.

Umso amüsierter war ich, als eine gut betuchte ältere Frau aus der 1. Klasse kam, an uns vorbeilief und -ich habe sie beobachtet – das WC im anderen Wagen aufsuchte. Ha! Es war also gelogen! Und die Beinfreiheit auf meinem Klappsitz war phänomenal, also: 2. Klasse ist mehr mein Ding 😉

Wo war ich? Achja. Der Snack-Wagen. Mutti und ich freuten uns auf ein Stück Schokolade aus dem gut gekühlten Automaten. Ich lief also hin und wollte mal die Auswahl betrachten. Pustekuchen! Der Metronom kann nicht nur defekte Ticket-Automaten, sondern auch kaputte Snack- und Getränkeautomaten 😂

Wir haben es überlebt. Natürlich sind wir immer vorbereitet und hatten ja Snacks dabei 🙂 Die Ankunft hätte sich fast noch verzögert, da es bei gefühlt jeder Haltestelle Menschen mit Fahrrädern gab, die es nicht geschafft haben, in den richtigen Wagen einzusteigen. Dies wurde dann vom Lokführer lautstark und vor allem mehrmals kommentiert. Typisch deutsch! Man stelle sich die Menschen vor, die einen Anschlusszug in Hamburg hätten verpassen können, nur, weil dieses Rad nicht in Wagen 3 stehen durfte, sondern in den 2. Wagen gehörte.

Mittlerweile sitzen wir im Flixbus. Sogar nebeneinander, wonach es zunächst nicht aussah. Ein Gedränge und Gerangel war das beim Einsteigen. Man man man. Aber die Taschen sind drin, wir sind drin, haben Snacks und Mutti liest während ich diesen Beitrag schreibe.

Ok. „Wer raucht in Toilette, bitte kommen Sie nach vorne.“ Wow. Das wird hier scheinbar auch noch spannend. Wollen wir uns kurz über die Typen vor uns unterhalten, die Bier trinken, obwohl es verboten ist? Oder über die Tatsache, das einer von Ihnen die ganze Zeit Swingerclubs samt Rezensionen auf seinem Handy anguckt?!? Es wird dort ausgiebig beschrieben wer mit wem und wie und wie lange und wo und mir ist gleich schlecht. Bin nicht verklemmt, aber das ist mir too much. Achja. Er war auch derjenige der gerade runter zum Busfahrer musste und gefragt wurde, ob er auf Klo geraucht hat. Nein hatte er nicht. Wir fuhren auf einen Parkplatz. Mutti ab nach unten weil sie draußen eine rauchen wollte. Nix is. Der Stopp war nur, weil der Busfahrer die Sache mit dem Ilo kontrollieren musste. Wir fuhren weiter. Dann kam die Durchsage: es wurde nicht geraucht, sondern der Notruf alarmiert. Wir wurden dann nochmal alle freundlich darauf hingewiesen, dass wir den Knopf nicht drücken dürfen, denn „rot ist Gefahr!“ Die Herren vor uns sehen alle aus wie Inder. Der Busfahrer ist auch mit einem FREUNDLICHEN Akzent ausgestattet, denn laut dem Flixbus-Versprechen hat man immer einen FREUNDLICHEN Busfahrer. Wow. Wow. Wow.

Bis Berlin ist es noch eine Stunde. Vielleicht schließe ich die Augen oder male alle Kästchen meines Karo-Blocks aus. Mal sehen. Auf jeden Fall wird es mir eine Freude werden 😎 denn: Berlin, Berlin, wir fahren nach Berlin❤️

Glück und was ich darunter verstehe.

Glück gehabt! Diesen Spruch kennt wohl (hoffentlich) jeder. Wenn einem das Marmeladenbrot vom Tisch fällt und es mal ausnahmsweise nicht auf der Marmeladenseite landet – Glück gehabt. Wenn die Apotheke das Medikament vorrätig hat was man heute Abend einnehmen muss und zu spät das Rezept beim Arzt angefordert hat – Glück gehabt. Wenn der Partner nur heimlich eine Überraschungsreise plant und keine Geliebte hat – Glück gehabt.

Es wird ständig gesagt. Ebenso oft wird einem viel Glück gewünscht. „Du hast eine Prüfung? Viel Glück dabei!“, „Viel Glück bei Deinem Date!“. Ist es nicht viel mehr so, dass wir darauf hoffen sollten, dass der Betreffende für seine Prüfung ausreichend gelernt hat und aus diesem Grund besteht? Und ist das Gelingen eines Dates vom Glück abhängig? Und was genau bedeutet Glück eigentlich?

Ich möchte Euch kurz schildern was für mich Glück bedeutet und was mich glücklich macht.

Glück ist für mich:

  • Ein entspannter Arbeitstag (wobei ich ein bisschen Stress durchaus hilfreich finde, aber nicht zu viel)
  • Von der Grippewelle verschont zu bleiben (nur etwas Schnupfen)
  • Eine passende Hose auf Anhieb finden (nicht das Einfachste bei meinem Mors 😬)
  • Ein tolles Lied aus dem Radio bei Shazam zu finden
  • Keine unheilbare Krankheit zu haben
  • Meine Mama in meiner Nähe wohnen zu haben

Vermutlich würden mir noch diverse andere Sachen einfallen, aber ich denke das reicht für’s Erste.

Glücklich dagegen machen mich viele kleine Dinge:

  • Sonnenstrahlen am frühen Morgen
  • Sternenhimmel bei klarer Nacht
  • Tage mit dem Gefühl zu beenden, dass man sein Pensum geschafft hat
  • Leckeres Essen
  • Schnulzenfilme mit HappyEnd
  • Hoffnung und Liebe (wobei diese beiden Dinge auch gern zum Umglücklichsein verhelfen können, aber das war ja hier nicht das Thema)

Was macht Euch glücklich?

Wir sollten ab und an mal wieder darüber nachdenken, wie wir gewisse Worte nutzen und unseren Wortschatz ggf. wieder etwas mehr ausbauen bzw. benutzen um die richtigen Dinge richtig zu platzieren und auszudrücken.

Viel Glück beim Lesen trifft es hier nicht. Viel Glücklichsein beim Lesen schon eher 😉

xoxo
Alex

Was soll ich zuerst tun?

Was muss noch erledigt werden? Was muss ich einkaufen? Was gibt es heute Abend zu Essen? Und generell, was steht in nächster Zeit so an Geburtstagen etc. an? Wer kenn diese Fragen nicht? Und wer kennt nicht dieses Gefühl, dass einem alles über den Kopf wächst?

Heute möchte ich kurz auf das aktuelle Wirrwarr in meinem Kopf eingehen und darauf, wie ich versuche es zu entwirren.

Ich bin ein Mensch, der immer viel erreichen will und sich viele Ziele setzt. Was theoretisch erreichbar ist, das will ich auch erreichen. Und dabei ist es egal, ob ich auf der Arbeit an einem Projekt arbeite und unbedingt noch heute den Abschluss erzielen will oder ob ich heute unbedingt noch in dieser Werbepause den Geschirrspüler ausräumen will. Und wenn ich den Geschirrspüler dann doch nicht mehr ausräume, ist dieses ToDo trotzdem weiterhin in meinem Kopf. Und es verschwindet auch nicht einfach, sondern bleibt dort bis es erledigt ist. Bis dahin haben sich aber schon wieder zig neue ToDo’s angesammelt die mich beschäftigen und es gerät in den sogenannten Teufelskreis.

Ich habe immer viele verschiedene Gedanken im Kopf, weil ich viel auf dem Zettel habe und mich um viele Themen kümmern muss – privat wie auch beruflich. Auch wenn viele Dinge davon für mich routinierte Vorgänge sind, muss ich sie mir aus irgendeinem Grund immer als ToDo’s vor Augen halten und stresse mich dadurch selbst. Warum? Es ist vollkommen sinnlos und macht mich nur verrückt. Manchmal ist es so schlimm, dass ich nicht einschlafen kann, weil ich all diese Dinge vor meinem geistigen Auge habe und gar keinen klaren Gedanken mehr fassen kann, weil es einfach ZU VIEL ist.

In diesen Momenten frage ich mich oft, ob ich überfordert bin oder was mit mir bloß nicht stimmt. Aber ich denke, dass es vielleicht von Zeit zu Zeit normal ist und dass das jeder mal hat. Oder? Ich habe mal gelesen, dass man dann (wenn man nicht einschlafen kann), einfach alles niederschreiben soll was einen beschäftigt. Das habe ich tatsächlich schon 1-2 Mal gemacht wenn ich nicht einschlafen konnte.

Heute war es wieder soweit. Und das obwohl es nicht mal Schlafenszeit war, sondern noch mitten am Nachmittag/frühen Abend. Ich wollte einer Aufgabe nachgehen und habe währenddessen über etwas anderes nachgedacht. Dann setzte ich mich und mir fielen noch viele weitere Dinge ein, über die ich mir Gedanken machte und von denen ich überlegte, ob ich vielleicht noch etwas dafür besorgen muss oder wie der Status dieser Dinge ist. Ich fing an, zwei verschiedene Listen zu schreiben um einige Punkte aufzulisten, die ich noch besorgen muss oder die ich erledigen muss. Dann kamen wieder neue Gedanken und ich warf auch das Listeschreiben über den Haufen. Zu viel in meinem Kopf. Ich nahm ein neues Blatt und machte Blasen. In jede Blase schrieb ich ein Thema rein, was gerade in meinem Kopf vorgeht. Es sind locker 20 Blasen geworden, ohne dass ich großartig nachdenken musste.

Jetzt stelle ich mir die Frage, ob ich vielleicht überfordert bin und ob ich einen Gang zurückschalten sollte oder ob ich mich der Tatsache stellen sollte, dass sich einige Dinge davon einfach angesammelt haben, weil ich sie zu einem anderen Zeitpunkt nicht erledigt habe. Hm. Ich sitze hier mit diesem Gedanken und frage mich, welche dieser Punkte ich am einfachsten und schnellsten abhaken könnte, damit mein Kopf etwas freier wird. DOCH … was ist, wenn 3-4 Positionen dieses Zettels verschwinden? Sind sie dann weg und ich bin entspannter oder kommen neue Positionen dazu? Genau das vermute ich nämlich…

Ich bin aktuell im Kommunikations- und Persönlichkeitstraining und lerne dort einiges über mich. Unter anderem, dass ich einfach ein Mensch bin, der zwar – so wie jetzt auch – den Anschein macht, als wäre er überfordert und als wären ihm die immer wieder dazukommenden Aufgaben zu viel. Aber eigentlich bin ich eine Powerfrau, die es liebt, wenn neue Aufgaben dazukommen und die versucht, die Aufgaben noch zusätzlich zu schaffen.

Ok … ich weiß, dass ich eine taffe Frau bin und viel wuppe. Aber warum habe ich trotzdem von innen heraus das Gefühl, dass es manchmal zu viel wird? Muss ich vielleicht mehr Pausen einbauen und mich zwischendurch mehr um mich kümmern? Muss ich einfach mal Sachen durchstreichen auf meiner Liste um das Gefühl zu haben, vorangekommen zu sein? Ich werde es mit dieser Taktik ausprobieren und Euch dann berichten.

xoxo

Eure Alex

 

Prioritäten.

Es kommt nicht aus dem Nichts. Es ist etwas worüber ich mir schon seit längerer Zeit Gedanken mache. Ich als Sekretärin bin ja täglich mit dieser Thematik in Kontakt. Es geht um Prioritäten.

Im Büro ist es für mich absolut kein Problem die Priorität von einzelnen Aufgaben und Terminen einzuschätzen. Ich organisiere täglich so viele verschiedene Dinge, da ist es für mich eine Leichtigkeit geworden zu entscheiden was wann wie wo wichtig ist.

Privat sieht es etwas anders aus. Auch da weiß ich welche Aufgaben wichtig sind und ich erledige alles recht strukturiert. Organisationstalent würde ich auf jeden Fall zu meinen Stärken zählen. 🙂 Doch das gilt hauptsächlich für die Dinge, die in meinen Augen gemacht werden „müssen“. Bei zum Beispiel Sport und Dingen die ich für mich mache, stelle ich die Priorität meist zu niedrig ein. Das bedeutet, dass ich meine Zeit oft für das Wäschewaschen, Abwaschen, Aufräumen etc. nutze statt etwas für mich zu machen oder etwas zu machen was ICH gern erledigen würde.

Da muss ich auf jeden Fall noch dran arbeiten und muss meine eigenen Bedürfnisse oftmals mehr in den Vordergrund stellen. Kommt noch 🙂

Was ich allerdings mit hoher Priorität bewerte ist meine Familie. Meine Familie ist mir sehr wichtig und vor allem auch die Zeit mit ihr. Und damit kommen wir zum Grund dieses Beitrags.

Wenn eine Feier ansteht (egal ob Firma oder nicht) und ich nehme mir vor nichts zu trinken, dann kriege ich immer dumme Kommentare dazu, kriege viele Fragen warum ich denn nicht trinken will und dass es doch Möglichkeiten gibt wie ich dann nach Hause komme. Im Laufe der Feier wird man dann auch ständig nochmal drauf angesprochen und alle versuchen einen zu überreden, doch zu trinken. WARUM???Ich kann das leider absolut nicht verstehen! Kürzlich hatten wir eine Firmenfeier bei der ich nicht getrunken habe, weil ich am nächsten Morgen Kinderdienst hatte. Zudem gab es noch diverse andere Gründe warum ich gern nach Hause fahren wollte (nüchtern und mit meinem eigenen Auto). Es gab kaum Leute die das verstanden und nicht dusselig kommentiert haben. Vielleicht bin ich ja auch zum Spießer geworden, aber ich bin der Meinung, dass ich auch ohne Alkohol viel Spaß haben kann. Und aus meiner Sicht sollte jeder selbst entscheiden können, ob er trinken möchte oder nicht. Und dann sollten die anderen es auch akzeptieren, wenn die Priorität bei der Familie liegt und nicht im Suff. Schließlich werden wir alle irgendwann erwachsen und dann gibt es wichtigere Sachen im Leben als immer der Betrunkenste auf einer Party ist. Oder irre ich mich etwa? So. Das musste mal raus. War mein Wort zum Sonntag. 😊xoxoEure Alex

Valentinstag.

Heute ist er: Valentinstag. In der Welt der Singles ist es wohl der verhassteste Tag des Jahres. Und in der Welt der Vergebenen sieht es oftmals auch nicht viel anders aus. „Wir schenken uns nichts“ zählt sicher zu den häufigsten Lügen, die Paare aussprechen. Ich wollte mich daher gern, wenn auch kurz, zu diesem Tag äußern.

Es ist der 14.02. Kein besonderer Tag. Zweiter Monat des Jahres. Mitte des Monats. In diesem Jahr ein Mittwoch. Eigentlich ein Tag wie jeder andere. Doch das ist er nicht. Er ist wohl einer der romatischsten Tage des Jahres. Wenn nicht sogar DER romantischste Tag des Jahres. Es ist der Tag der Liebe.

Ich könnte jetzt darauf eingehen, was der Tag ursprünglich für eine Bedeutung hat, aber das möchte ich gar nicht. Ich beschäftige mich auch nicht mit der Frage warum wir Weihnachten feiern, denn das brauche ich den Kindern nicht erzählen, wenn unter dem Baum keine Geschenke liegen. So ist unsere Gesellschaft nunmal. Konsumgeil.

Und so ist es halt auch mit dem Valentinstag. Ich bin mir manchmal nicht sicher, ob man die kleinen Geschenke, die man seinem Partner macht, auch gemacht hätte, wenn es diesen Tag nicht geben würde?! Vermutlich nicht. Man nimmt diesen Tag oftmals als Grund dafür, dass man dem anderen eine Aufmerksamkeit zukommen lassen muss. Egal ob als physisches Geschenk, als Liebesbrief, Blumen oder notgedrungene nette Worte.

Ich habe schon öfter „notgedrungene“ Valentinstagspräsente erhalten. Und jedes Mal freue ich mich über die Geste, denke aber bei mir: das hätte auch wirklich nicht not getan. Man ist doch nicht glücklicher miteinander, nur weil man ein rotes Billigplüschherz hat auf dem „Ich liebe Dich“ drauf steht oder? Ich bin es zumindest nicht.

Ich bin ein großer Fan von Liebesbriefen. Das gebe ich ehrlich und offen zu. Ich finde es toll, wenn ein Mann einen Liebesbrief schreibt und die Worte in ihm ernst meint. Es müssen gar nicht immer seine eigenen sein. Gern darf man sich auch Sprüche, Zitate, Gedichte etc. aus dem Internet suchen. Aber dann bitte nicht irgendwelche, sondern welche, die auf unsere Liebe, seine Gefühle oder mich als Person zutreffen. Dann finde ich es sogar sehr süß, wenn ein perfekt ausgesuchter Spruch etc. im Brief steht.

Das ganze drumherum ist mir ganz egal. Wenn ich jemanden liebe, dann liebe ich ihn mit oder ohne Liebesbrief, mit oder ohne Blumen, mit oder ohne Geschenke und vor allem mit oder ohne Valentinstag. Ich liebe diese Person dann das ganze Jahr. Zu jeder Sekunde und ohne bestimmten Grund. Einfach aus Liebe.

So meine Verliebten. Ich wünsche Euch allen inklusive mir selbst einen wunderschönen Mittwoch in der Mitte des Februars.

Liebe Singles: Ihr Glücklichen. Ihr müsst Euch über diesen ganzen Firlefanz gar keine Gedanken machen. Ich sehe die Dinge ja oft sehr positiv. Und so ist es auch mit Euch am Valentinstag. Genießt die stressfreie Zeit und denkt an Euch. Nehmt ein Bad, lest ein Buch, hört Musik whatever … macht etwas für Euch, denn die Singlezeit hat auch so manche Vorteile. Und wenn diese Zeit vorbei ist, dann habt Ihr noch genügend mit Tagen wie Valentinstag am Hut 😉

Eure

Alex

Hoffnung.

Sie ist das was uns glauben lässt. In manchen Situationen ist sie das was uns am Leben hält und in manchen das was uns das Leben kostet.

Auf jeden Fall ist es nicht einfach ohne sie zu leben, so viel steht mal fest. Wenn man die Hoffnung verliert, dann hat man nichts mehr worauf man hoffen kann, nichts mehr worauf es sich zu warten lohnt und nichts mehr wofür es zu kämpfen wert ist.

Doch darum soll es in diesem Beitrag nicht gehen. Nicht um die negative Seite. Generell bin ich kein negativer Mensch und daher versuche ich immer das Beste aus den Dingen zu machen. Was hilft mir dabei? Genau! Die Hoffnung!

Ich habe sehr viel Hoffnung. Schon immer. Schon als kleines Kind hoffte ich, dass meine Eltern wieder zueinander finden würden. In meinem glücklichen Fall war es sogar so, dass sie wieder zueinander fanden und einander erneut heirateten. Ich habe gehofft, dass ich an einer neuen Schule schnell Freunde finde und ich fand schnell welche. Ich habe schon immer gehofft. Vermutlich gehörte bei mir auch schon immer die Fantasie gemischt mit Tagträumerei dazu, doch insgesamt war es die Hoffnung, die mich immer wieder bei Laune hielt-egal wie schlimm die Lage auch war.

Denn Ihr müsst wissen: die Hoffnung gibt einem Kraft. Wenn man am Boden ist und nicht mehr weiter weiß, dann hofft man auf bessere Zeiten. Die Hoffnung ist dann das Einzige was zählt. Das Einzige woran Du glaubst. Sie vermittelt Dir den Eindruck, als gäbe es einen Lichtblick. Ja ich glaube „Lichtblick“ ist in diesem Fall zutreffend.

Und nicht nur das. Sie brachte mich schon oft zum Lächeln wenn mir eigentlich zum Weinen zumute war. Man hat sich für einen Tag etwas bestimmtes vorgenommen und hat es nicht geschafft weil viele Dinge dazwischen gekommen sind. Man ist genervt und denkt nur daran, dass man es nicht geschafft hat. Doch man hofft, dass man es morgen schafft. Man beginnt also den nächsten Tag gleich mit Hoffnung. Manche Menschen sehen es als etwas negatives, denn sie stressen sich mit solchen Gedanken über nicht geschaffte Aufgaben. Doch ich versuche immer das Gegenteil: Hoffnung auf Lichtblick.

Liebe ist ein ganz großes Thema in Sachen Hoffnung. Dazu könnte ich Bücher füllen … wie viel Hoffnung habe ich in meinem Leben schon in die Liebe gesteckt? Das kann ich wohl kaum in Worte fassen. Ich persönlich sehe mich in Sachen Liebe als sehr stark und belastbar an. Das liegt einzig und allein an meiner Hoffnung und meinem Glauben an die Liebe. Ich glaube nicht daran, dass man jemandem tief in die Augen sehen kann und sich mit dem jenigen verbunden fühlt und ihm darauf hin sagt, dass er einem nichts bedeutet. Das ist schlichtweg gelogen. Man spürt es, wenn etwas in der Luft liegt und man spürt meiner Meinung nach auch ob man dem anderen etwas bedeutet. Er mag das Gegenteil behaupten, aber Worte sagen in Sachen Liebe viel zu wenig aus.

Nun gut. Hoffnung also. Hoffnung ist unser bester Freund. Wir sollten daher die Hoffnung nie aufgeben – vor allem in Sachen Liebe.

Ein schöner Spruch dazu:

La besoin de l’amour ne moure jamais.

[Die Sehnsucht nach Liebe stirbt nie]

Verliert Eure Hoffnung nicht und glaubt immer an einen Lichtblick. Dann wird Euch das Leben etwas leichter fallen ❤️

Eure

Alex

Jahreswechsel.

Nun steht der Jahreswechsel bereits vor der Tür. Nur noch wenige Tage und dann ist das Jahr 2017 Schnee von gestern.

Meine Lieben, das Jahr ist bald vorbei und ich möchte die Gelegenheit nutzen um Euch alle an meinen Gedanken – dieses Thema betreffend – teilhaben zu lassen.

Ich zelebriere gewisse Traditionen sehr gern. Die Weihnachtszeit ist beispielsweise eine wirklich sentimentale Zeit bei mir und ich nehme mir viele Dinge zu Herzen. Ich mache mir viele Gedanken über arme, traurige, einsame und verbitterte Menschen. Am liebsten würde ich sie dann alle zu mir nach Hause einladen und ihnen eine schöne Zeit schenken. Diese Zeit muss man unbedingt mit seiner Familie verbringen und sich über jede Kleinigkeit freuen, denn es kann schneller vorbei sein als man denkt. An Silvester darf Bleigießen nicht fehlen und bei mir persönlich auch auf gar keinen Fall Ekel-Alfred. Das habe ich mit meinem Papa schon immer an Silvester geguckt und ich bin traurig wenn ich es mal nicht gucken kann. Es gehört einfach für mich zu einem perfekten Jahresabschluss dazu.

Und genau so ist es mit einer Liste der guten Vorsätze. Jedes Jahr aufs Neue mache ich mir eine Liste mit guten Vorsätzen für das neue Jahr. Jedes Jahr steht eine Diät oben drauf. Ich unterdrücke gerade mal einen lautstarken Lachanfall. Jedes Jahr schaffe ich es auch abzunehmen, jedoch kommt dann meist der Jojo-Effekt und am Ende des Jahres ist alles wieder drauf. Daher muss es 2018 ein wenig anders angegangen werden. Doch diesmal habe ich ein anderes Ziel als sonst vor Augen. Etwas Großes. Mehr dazu später.

Hier findet Ihr eine Vorabauswahl meiner spontan überlegten 5 guten Vorsätze für das neue Jahr:

-10 Kilo mit Weight Watchers abnehmen
-Erfolgreich an meinem Blog und meinem Youtube-Kanal arbeiten
-Mehr reisen und die Reisen intensiver wahrnehmen und genießen
-Regelmäßig zum Yoga und joggen gehen
-Mehr für mich tun

Das sind nur einige der Punkte, die ich mir im Endeffekt aufschreiben werde. Aber es sind vermutlich mit die wichtigsten Punkte für mich. Am Ende eines jeden Jahres schaue ich mir die Vorsätze des vergangenen Jahres an und schmunzle über die Punkte, die ich nicht geschafft habe. Es ist nicht schlimm. Es ist manchmal schade und manchmal ärgerlich. Aber schlimm nicht. Man kann nicht alles schaffen/verändern/umstellen. Einige Dinge brauchen ihre Zeit.

Doch die Zeit ist gekommen um sich darüber Gedanken zu machen, ob man glücklich war in diesem Jahr. Ob man das erreicht hat was man erreichen wollte oder ob man die Richtung ändern sollte. Ob man sich oft genug bei der Mama, der Oma, der besten Freundin gemeldet hat. Ob man seinem Partner gegenüber oft genug gezeigt hat, dass man ihn liebt. Und ob man selbst sich wohl fühlt.

Ich spüre am Ende eines Jahres immer was im neuen Jahr ungefähr passieren wird. Beispielsweise drehte sich dieses Jahr bei mir einiges um Gesundheit. Konkret war es zwar mehr die Beschäftigung mit meinem Krankenbild, aber auch das ist wichtig und hat mit der Gesundheit zu tun. Für das nächste Jahr spüre ich eine Veränderung im Job, eine Beruhigung in der Beziehung, in der mit meinem Freund oder der zu mir selbst und einige Glücksgefühle. Reisen wird auch ein großes Thema sein. Zu der Veränderung im Job muss ich sagen, dass ich nächstes Jahr 10 Jahre bei meinem Arbeitgeber bin und dass ich ggf. einen Nebenjob suchen könnte. Das sind zwei Faktoren, die meinen Kopf und mein Herz sicher beeinflussen wenn ich mir Gedanken über das nächste Jahr mache. Aber wer weiß was uns so erwartet?!

Ich bin auf jeden Fall gespannt und kann es kaum erwarten, dass Du endlich da bist 2018!

Ich wünsche Euch allen einen guten Rutsch und nur das Beste für das neue Jahr ❤

Prost!

Eure Alex

Die Sache mit der guten Laune.

Tja. Wer kennt es nicht? Man hat einfach schlechte Laune. Man ist irgendwie nicht in Stimmung. Man fühlt sich nicht wohl. Man hat einen schlechten Tag. Und das bereits bevor man das Bett verlassen hat.

Dann kommt man ins Büro, ist schon vollends mies drauf, weil man auf der Autofahrt zum Büro diverse Langsamfahrer vor sich hatte (siehe Beitrag Verkehr) und weil man schließlich zur Arbeit muss.

Am besten wäre es also, wenn man von einem Kollegen direkt auf dem Flur begrüßt wird: „Hallo Frau Meyer/Müller/Schneider, können Sie mir sagen, ob der Vorgang XY schon erledigt ist?“

Ja wow. Das ist es doch, was wir wollen. Die Jacke noch an, Regentropfen kullern von der Stirn und die Kollegen stehen auf dem Weg zum Büro Schlange um dusselige Fragen zu stellen. Yeah. Welcome to Office-Life.

Ich persönlich hasse es wie die Pest, wenn man morgens schon in (oder noch schlimmer VOR) meinem Büro auf mich wartet und nicht mal wartet bis ich meine Jacke ausgezogen habe. So eilig KANN NICHTS SEIN!

Aber gut, manche mögen das anders sehen. Diese manchen Leute lieben bestimmt auch die Menschen, die 1 Minute vor der Mittagspause nochmal eben etwas ausgedruckt haben möchten. „Ist nur eine kleine Excel-Datei. Die brauche ich bitte gleich in den Besprechungsraum gebracht. Bin spät dran. Danke.“ Als erfahrene Sekretärin weiß ich, dass es folgendermaßen aussieht: die Excel-Datei ist nicht klein. Ganz im Gegenteil: das komplette Universum wird quasi anhand von Zahlenmaterial in dieser Datei erklärt. Und zwar nicht in einem Reiter, sondern in siebenunddrölfzig. Diese wollen alle ausgedruckt werden. Macht man es zum ersten Mal und ist noch etwas naiv, so drückt man einfach auf Drücken und es geht los. Ups. Leider sind die Reiter nicht richtig formatiert und es wird nicht alles gedruckt. Gefühlte 3 Stunden später hat man dann alles ausgedruckt und bringt es in den Besprechungsraum. „Ach danke, die Zahlen brauchen wir wohl doch nicht.“

Und die Mittagspause ist schon ewig vorangeschritten. Super.

Am Nachmittag hat ein Kollege noch den Wunsch nach einem Hotel. Aber nicht irgendeins. Ein bestimmtes in der Nähe des XY Flusses. Jahaaaa aber leider gibt es dort laut Buchungsportal keine freien Zimmer mehr. Es wird nicht etwa auf ein freies Hotel ausgewichen, nein. Es muss direkt beim Hotel angerufen werden. Man kriegt natürlich eine Abfuhr. Dann soll über Google Maps nach einem in der Nähe gelegenen Hotel gesucht werden. „Die sind ganz ok, aber von den Socken hauen die mich jetzt nicht.“ Ja DU SOLLST DA AUCH KEINEN WELLNESS-URLAUB MACHEN…

Hotel endlich gefunden und der Feierabend steht vor der Tür. Da kommt noch die nette Kollegin rein, die immer gern etwas redselig ist. Sie redet gern. Sie redet viel. Sie redet über Dinge, die dich in diesem Moment absolut nicht interessieren. Du vergisst deinen Einkaufszettel im Büro, lässt versehentlich das Licht an und lässt das in der Mittagspause gekaufte Fleisch im Kühlschrank liegen.

Aber: Du musst gute Laune haben! Sobald sie dir anmerken, dass du schlecht gelaunt bist, umtüddeln sie dich und stellen dir wahnsinnig nervige Fragen. Also tu selbst bei der miesesten Laune so, als wärst du total happy mit der zusätzlichen Arbeit, dem Stress am Morgen, der verspäteten Mittagspause, dem vergessenen Einkaufszettel und deinem frustrierten Dasein.

If you look happy, they are happy. If they are happy, you’re gonna have a good day.

In diesem Sinne

Xoxo

Eure Alex