Durcheinander.

Wer kennt das nicht? Es läuft nicht so wie geplant, sondern irgendwie entwickeln sich die Dinge in eine Richtung, die man in dieser Form nicht vor Augen hatte. Ich bin ein Mensch, der immer erst denkt, dass alles gut wird und es spannend ist, was auf mich zukommt. Dann denke ich darüber nach und mir fallen nur negative Punkte ein, wodurch ich panisch werde und meine Gedanken mehr und mehr auf die Negativ-Punkte fokussiere. Je mehr ich allerdings über die Sache nachdenke, desto mehr merke ich auch, wie wenig es mich belastet, wie wenig es mich persönlich und direkt etwas angeht oder aber auch: wie wenig groß/bedeutsam die Veränderung eigentlich ist.

Dieser Monat ist bei mir beruflich gesehen sehr nervenaufreibend, denn in unserem Unternehmen stehen viele Änderungen und Neuerungen an. Momentan ist allerdings gewissermaßen ein Schwebe-Zustand in dem einige Leute unsicher sind und sich – genau so wie ich (wie oben beschrieben) auch manchmal – zu viele negative Gedanken machen. Diese Gedanken werden natürlich auch an mich als Sekretariat/Teamassistenz rangetragen und ich mache mir mit Gedanken. Teilweise beschäftige ich mich gedanklich dann mit Themen, die mich eigentlich selbst gar nicht betreffen. Das zieht mich manchmal runter. Aber genau das versuche ich immer und immer wieder zu umgehen.

Ich versuche aktuell verstärkt darauf zu achten, dass mich die Sorgen und Probleme anderer Menschen zwar interessieren (und das tun sie!), aber mich nicht beherrschen und über meine Stimmung entscheiden. Man muss sich immer wieder auf sich selbst, seine Pläne und sein Leben fokussieren und darf seine eigenen Wünsche und Ziele nicht aus den Augen verlieren.

Zu mir: Ich bin wenig ängstlich was die Umstrukturierung betrifft, obwohl ich selbst auch zu einem großen Teil davon betroffen sein werde, schätze ich. Aber ändern kann ich nichts. Ich kann die Dinge so nehmen wie sie kommen, mich darauf freuen und mit der Situation arbeiten, so wie sie sich ergibt. Darauf bin ich sehr gespannt und freue mich schon auf neue Herausforderungen und Aufgaben.

Ich habe mir heute so viele Gedanken über positive Dinge gemacht und darüber, wie man gewisse Dinge im Unternehmen unterbringt, Initiativen, die ich gern starten würde and so on and so on. Also bleibt gespannt wie es sich hier auf diesem Blog in der nächsten Zeit entwickeln wird 😉

Kurz nochmal zu meiner Geschichte: Leider gibt es einige persönliche Gründe für meine Schreibblockade, die ich hier ungern aufbröseln möchte, aber die nun mal leider Gottes dafür sorgen, dass ich momentan (seit einer gefühlten Ewigkeit) nichts kreatives mehr schreiben kann. Und bevor ich Blödsinn schreibe, den ich nicht mit meinem Herzen vertreten kann, lasse ich es ganz. Niemand ist perfekt und Ziele müssen ja schließlich auch nicht immer sofort erreicht werden 😛

Wechselhaft.

Das beschreibt meine Stimmung und meine Meinung zu gewissen Dingen momentan ganz gut. Doch ist es eher gut oder eher ein Problem wenn jemand wechselhaft ist? Für andere Personen könnte es teilweise schwer sein, den Gefühlsumschwung zu verstehen oder zu begreifen warum plötzlich die gute Laune verflogen ist. Für einen selbst ist es meiner Meinung nach aber immer ein Weg des Lernens und Begreifens. Vor allem aber ist es ein WEG. Wege können lang sein, sie können kurz sein, steinig oder auch leicht. Aber was sie auf jeden Fall immer sind: LEHRREICH. Und so ist es auch wenn man „wechselhaft“ (also unbeständig) ist. Man hat vielleicht noch nicht das gefunden was einen glücklich macht oder man ist nicht immer hundertprozentig mit dem zufrieden was man hat oder erreicht hat. Ehrgeiz könnte dahinter stecken. Oder auch die Angst, etwas zu verpassen. Doch viel schlimmer als das finde ich die Vorstellung, dass man immer mit allem und jedem zufrieden ist und seinen Horizont nicht mehr erweitern möchte. Das nenne ich dann nämlich: FESTGEFAHREN.

Seit einer ganzen Weile bin ich in einer Phase, die ich „Karussell“ nenne. Ich bin mir nicht sicher, ob ich mich immer weiter drehe und drehe bis mir schlecht wird oder ob ich gefangen in etwas bin, aus dem ich nicht ohne Weiteres aussteigen kann.

Doch auf was bezieht sich das? Einen Teil kann ich mir selbst erklären. Aber WARUM fühlt es sich so an? Und wie lange wird es sich noch so anfühlen? Muss ich etwas an meinem Leben ändern? Und wenn ja, was? Das sind alles Fragen, die mir durch den Kopf gehen .. immer und immer wieder. Generell passiert viel in meinem Kopf. Nicht immer hilfreich – zugegebenermaßen.

Vielleicht gebe ich Euch zukünftig mal wieder etwas mehr Einblicke in meine Gedankengänge. Vielleicht beruhigt es, wenn man es sich von der Seele schreibt. Wir werden sehen .. vielleicht stoppt das Karussell und lässt mich abspringen. Zur Not nehmen wir das als Neujahrsvorsatz mit auf die Liste 😉

Habt einen schönen Halloween-Nachmittag und -Abend!

 

Ich hänge hinterher … | Was ist los?

Ich habe die Sommerpause beendet und wieder mit meiner Geschichte begonnen. Mir war es immer sehr wichtig, dass die Geschichte frisch am Freitag erscheint und ich habe jeden Donnerstagabend daran geschrieben. Ich habe mich manchmal dazu zwingen müssen, wenn ich etwas vorhatte oder wenn es mir nicht besonders gut ging. Das rechtzeitige Erscheinen der Geschichte am Freitag hatte für mich oberste Priorität. Es hat nach wie vor eine hohe Priorität bei mir und ich bin sehr enttäuscht von mir, weil ich am Freitag nichts hochgeladen habe.

Das bezieht sich leider nicht nur auf die Geschichte, sondern auch auf meine August-Challenge. Ich habe mich darauf gefreut, mit Euch zusammen durch den August zu kommen, mir ein Ziel vorgenommen, mir vorgenommen jeden Tag etwas über meinen Tag, mein Essverhalten und meine sportliche Betätigung zu posten … doch damit habe ich mich übernommen. Das muss ich klar und ehrlich zugeben.

Mein Leben ist aktuell etwas durcheinander und es gibt viele Baustellen. Ich wollte etwas Routine reinbringen mit der August-Challenge, doch ich merke, dass ich eher etwas innere Ruhe in mich reinbringen muss. Ich fühle mich von mir selbst unter Druck gesetzt, wenn ich daran denke, jeden Tag etwas hochladen zu müssen. Vor allem dann, wenn ich keinen Salat oder keine Suppe gegessen habe, weil es der Tag halt einfach nicht hergegeben hat. Ich mag Euch dann auf der einen Seite nicht anlügen, will Euch aber auf der anderen Seite auch nicht meine Nudeln und meine Schokolade zeigen. Versteht Ihr?

Etwas schwierig, das alles unter einen Hut zu kriegen: Youtube ist zu einer kleinen Leidenschaft geworden, wobei ich noch sehr viel üben muss, mich sehr viel mehr selbst lieben und ertragen lernen muss und auch inhaltlich traue ich mich an viele Themen noch nicht ran. Aber daran will ich arbeiten.

Instagram ist ebenso eine Baustelle auf der ich gern viel aktiver wäre, weil ich diese Plattform toll finde. Und meinen, diesen, Blog will ich auch so gern aktiver bearbeiten, mit mehr Leben füllen und mich hier auch kreativ austoben. Ich bin noch ein absoluter Anfänger auf den drei Gebieten, aber ich habe großes Interesse, mich hochzuarbeiten.

Mit meiner Geschichte ist es so, dass ich sie für Euch immer frisch schreiben wollte. Nun habe ich aber gemerkt, dass man manchmal einfach Schreibblockaden hat und dass man manchmal gefühlstechnisch in einer komplett anderen Welt lebt als die, von der man in der Geschichte berichten will. Dafür bin ich zu wenig Schriftstellerin, als dass ich mein komplettes privates Leben ausschalten könnte, um mich in die Lage der Marie zu versetzen und nur an sie zu denken.

Manchmal sitze ich da und frage mich, ob das Anstellerei ist und ob erfolgreiche Blogger/Vlogger/Youtuber/Instagramer/Influencer sich einfach die Zeit nehmen, die es braucht, egal ob sie noch etwas anderes zu erledigen haben und egal ob sie krank sind oder nicht. Der Unterschied zwischen vielen von denen und mir ist aber vermutlich, dass ich Vollzeit arbeite und am Wochenende Stiefmutti für 2 Kinder spiele. Ich gehe manchmal einer Nebentätigkeit nach, lerne gerade Spanisch, habe ein großes Haus was sauber gehalten werden will und brauche diese Plattformen nicht um Geld damit zu verdienen. Viele Leute machen das hauptberuflich und nehmen sich halt einfach die Zeit, weil sie mehr Geld verdienen wenn sie mehr posten/filmen/zeigen etc.

Aber muss ich das deswegen auch tun? Ich denke es sollte mir in erster Linie Spaß machen und mich nicht unter Druck setzen. Ich hoffe Ihr habt Verständnis dafür, dass ab sofort nicht jeden Freitag ein neuer Teil meiner Geschichte kommt. Ich werde aber versuchen, trotzdem wöchentlich etwas dazu zu schreiben und ich werde auch was andere Beiträge angeht versuchen etwas öfter was mit Euch zu teilen. Versprochen.

xoxo
Eure Alex