Über das Leben…

Über das Leben…

…und die Menschen darin.

Manchmal werde ich das Gefühl nicht los, dass es gar nicht so schlimm ist wie es manchmal scheint. Es ist doch eigentlich ganz gut so, oder nicht? Ich meine, man hat ja nichts auszusitzen.

Doch oft genug stellt man sich die Frage: ist es das? Reicht das? Ich selbst stelle mir die Frage vermutlich noch 100 x öfter als andere Menschen. Aber ich denke auch, dass es wichtig ist, Dinge zu hinterfragen und sich Gedanken über Dinge und Umstände zu machen.

Es muss nicht alles totgegrübelt werden (auch darin bin ich amtierender Weltmeister), aber man sollte zumindest sich selbst und sein Handeln hinterfragen und überlegen, ob man genau das will, was man tut. Ob man genau dort sein möchte wo man ist, genau den liebt, den man hat, das erreicht hat was es zu erreichen galt etc.

Meistens denken wir in unserer kleinen Blase. Man lebt vielleicht in einer kleinen Stadt, da gibt es ein Kino. Wenn man also ins Kino möchte, dann geht man in dieses eine Kino. Die Qualität ist nicht besonders gut, es ist eng und das Ambiente passt nicht so recht. Warum tut man sich das an? „Weil es nur dieses Kino in der Stadt gibt.“ wäre eine Antwort, die hier kommen würde. Aber was hält und davon ab, mal in die nächste Stadt zu fahren und dort ins Kino zu gehen? Man könnte sich vorher noch die Stadt angucken, was trinken oder essen gehen oder oder oder. Und der Film könnte ganz anders genossen werden.

Aber das machen viele Menschen nicht. Sie leben in ihrer Blase und denken nicht besonders viel über den Tellerrand hinaus. Das finde ich sehr bedauerlich. Mein Gedanke dazu war neulich: es gibt so unendlich viele Orte auf der Welt, die ich interessant finde. Warum ist man immer nur in den gleichen Orten? Warum kommt man nicht so viel raus?

Das hat sicher auch viel mit finanziellen Mitteln und begrenzten Urlaubstagen zu tun. Dann kommen noch Aussagen hinzu wie „Du warst doch neulich erst im Urlaub“. Das kann ich ja leiden. Wer schreibt einem denn vor, dass man den Großteil seiner Zeit an einem Fleck auf dieser Erde verbringen muss? Warum ist man nicht „frei“ was das angeht? Klar, Wohnsitz, Arbeit, angemeldet sein bla bla bla, ok.

Wir sollten aufhören zu glauben, dass wir leben um zu arbeiten, sondern anfangen zu arbeiten um zu leben.

❤️

In diesem Sinne wünsche ich Euch ein wunderschönes Wochenende!

Durcheinander.

Wer kennt das nicht? Es läuft nicht so wie geplant, sondern irgendwie entwickeln sich die Dinge in eine Richtung, die man in dieser Form nicht vor Augen hatte. Ich bin ein Mensch, der immer erst denkt, dass alles gut wird und es spannend ist, was auf mich zukommt. Dann denke ich darüber nach und mir fallen nur negative Punkte ein, wodurch ich panisch werde und meine Gedanken mehr und mehr auf die Negativ-Punkte fokussiere. Je mehr ich allerdings über die Sache nachdenke, desto mehr merke ich auch, wie wenig es mich belastet, wie wenig es mich persönlich und direkt etwas angeht oder aber auch: wie wenig groß/bedeutsam die Veränderung eigentlich ist.

Dieser Monat ist bei mir beruflich gesehen sehr nervenaufreibend, denn in unserem Unternehmen stehen viele Änderungen und Neuerungen an. Momentan ist allerdings gewissermaßen ein Schwebe-Zustand in dem einige Leute unsicher sind und sich – genau so wie ich (wie oben beschrieben) auch manchmal – zu viele negative Gedanken machen. Diese Gedanken werden natürlich auch an mich als Sekretariat/Teamassistenz rangetragen und ich mache mir mit Gedanken. Teilweise beschäftige ich mich gedanklich dann mit Themen, die mich eigentlich selbst gar nicht betreffen. Das zieht mich manchmal runter. Aber genau das versuche ich immer und immer wieder zu umgehen.

Ich versuche aktuell verstärkt darauf zu achten, dass mich die Sorgen und Probleme anderer Menschen zwar interessieren (und das tun sie!), aber mich nicht beherrschen und über meine Stimmung entscheiden. Man muss sich immer wieder auf sich selbst, seine Pläne und sein Leben fokussieren und darf seine eigenen Wünsche und Ziele nicht aus den Augen verlieren.

Zu mir: Ich bin wenig ängstlich was die Umstrukturierung betrifft, obwohl ich selbst auch zu einem großen Teil davon betroffen sein werde, schätze ich. Aber ändern kann ich nichts. Ich kann die Dinge so nehmen wie sie kommen, mich darauf freuen und mit der Situation arbeiten, so wie sie sich ergibt. Darauf bin ich sehr gespannt und freue mich schon auf neue Herausforderungen und Aufgaben.

Ich habe mir heute so viele Gedanken über positive Dinge gemacht und darüber, wie man gewisse Dinge im Unternehmen unterbringt, Initiativen, die ich gern starten würde and so on and so on. Also bleibt gespannt wie es sich hier auf diesem Blog in der nächsten Zeit entwickeln wird 😉

Kurz nochmal zu meiner Geschichte: Leider gibt es einige persönliche Gründe für meine Schreibblockade, die ich hier ungern aufbröseln möchte, aber die nun mal leider Gottes dafür sorgen, dass ich momentan (seit einer gefühlten Ewigkeit) nichts kreatives mehr schreiben kann. Und bevor ich Blödsinn schreibe, den ich nicht mit meinem Herzen vertreten kann, lasse ich es ganz. Niemand ist perfekt und Ziele müssen ja schließlich auch nicht immer sofort erreicht werden 😛

Wenn aus Lust Frust wird.

Auch wenn es inhaltlich sicher spannender wäre, geht es in diesem Beitrag nicht um sexuelle Lust. Schade.

Es geht viel mehr um die Lust daran, gewisse Dinge zu erledigen, zu erleben oder auch zu lernen. Leider erlebe ich es momentan öfters am eigenen Leib was es heißt wenn der Frust die Lust beherrscht. Ich möchte Euch kurz einige Beispiele nennen und Euch erklären, wie ich versuche aus diesen Frust-Momenten auszubrechen:

Beispiel 1:
Ich nehme mir vor, dass ich abends neue Musik herunterlade und auf meinem USB-Stick speichere, damit ich im Auto endlich wieder neue Musik habe.

Wie es dann kommt:
Ich steige aus dem Auto aus, vergesse den USB-Stick und möchte das Haus nicht mehr verlassen, weil es draußen so kalt ist. Das nervt mich, weil ich eigentlich gern die neue Musik hätte und es schon wieder nichts wird.

Beispiel 2:
Ich habe mir vorgenommen jeden Tag Sport zu machen.

Wie es dann kommt:
Ich fange mit einem Sportprogramm an und merke mittendrin, dass ich meine Hand nicht belasten kann. Die Hälfte der Sportübungen fällt also aus. Na toll. Ich bin beleidigt und habe automatisch auch auf die anderen Übungen keine Lust mehr, weil ich das Gefühl habe, dass es keine vollständigen Workouts sind.

Beispiel 3:
Ich nehme mir vor, einen Beitrag zu schreiben.

Wie es dann kommt:
Mir fallen einfach nicht die richtigen Worte ein und ich habe eine Schreibblockade. Schon ist der freie Abend – an dem ich hätte schreiben können – wieder rum und ich habe kein Wort notiert.

Zu Beispiel 3 muss ich sagen, dass es genau in diesem Moment leider so ist. Ich will unbedingt diesen Beitrag schreiben. Allerdings habe ich gerade eine Nachricht bekommen, dass der Mann gleich nach Hause kommt und dementsprechend muss ich gleich noch etwas kochen; muss dann ja bald beginnen. Mir fällt ein, dass ich noch ein Video schneiden wollte und eigentlich will ich vor dem Schlafen noch etwas lesen, aber ich merke schon wie müde ich bin. Das Handy vibriert. Eine SMS von der Freundin, mit der man eigentlich eine Sportchallenge macht, in der sie ein Foto schickt und sagt, dass sie ihr tägliches Workout schon erledigt hat. Toll, wieder etwas, was man noch in den Ablauf quetschen muss. Es ist bereits neun Uhr.

Wie gehen wir die Sache sinnvoll an?
Man sollte sich immer hinterfragen. Es ist wichtig, dass man weiß, welche Aufgaben überhaupt wichtig sind und welche liegenbleiben können. Welche Dinge möchte ich heute Abend gern noch machen – und wäre unglücklich wenn ich sie nicht machen würde – und welche mache ich zum Beispiel morgen. Dann ist es wichtig, dass man sich die Zeit für gewisse Dinge nimmt. Der Abwasch kann auch mal liegen bleiben wenn man stattdessen etwas schafft, was man schon länger vor sich her schiebt. Der Mann wird nicht verhungern, wenn er sein Essen etwas später bekommt.

Ich merke gerade in diesem Monat (der guten Vorsätze) wieder, wie wichtig es ist, dass man entschleunigt und sich nicht immer nur selbst unter Druck setzt bzw. unter Druck setzen lässt. Der Tag hat nur 24 Stunden und man muss versuchen, mit dieser Zeit so gut wie möglich zu haushalten. Und einige Dinge müssen einfach geschoben werden.

Wichtig ist hierbei natürlich auch die Prioritätensetzung. Dazu möchte ich Euch im nächsten Beitrag gern nochmal meine Gedanken kundtun. Aber für heute muss ich erst mal aufhören, denn Ihr habt ja gelesen, dass ich noch ein – zwei Kleinigkeiten zu erledigen habe.

Was mir den Frust nimmt sind nämlich abgehakte ToDo’s. 😉

xoxo
Eure Alex

Viel denken = wenig denken?

Ich befürchte heute erlebt Ihr mich maximal verwirrt und geistig auf einem ganz anderen und definitiv falschen Level. Darauf wollte ich Euch kurz vorbereitet und davor gewarnt haben 😉

Worum drehen sich meine Gedanken heute? Um das Denken. Und zwar nicht das Denken im Allgemeinen, sondern eigentlich viel mehr um das „weniger nachdenken“-Ding. Ich kenne es von mir selbst, dass ich meist zu viel über die Dinge nachdenke und mich zu viele Gedanken zu vielen Themen mache. Ich diskutiere vor schwierigen Situationen manchmal mit mir selbst, in der Hoffnung, dann besser auf die Situation vorbereitet zu sein. Ich denke viel über die Liebe, den Sinn des Lebens, die innere Uhr und mich selbst nach. Auch über bereits gemachte Fehler, aber auch schöne Erlebnisse denke ich viel nach. Im Grunde würde ich behaupten, dass ich ZU viel nachdenke.

Nun ist es ja scheinbar gerade sehr in Mode, dass man versucht seinen Alltag minimalistischer zu gestalten und mehr auf sich selbst zu achten. Man sollte sich weniger Stress machen bzw. weniger Situationen Stress in uns entstehen lassen.

[Denn der Stress kommt von Innen und nicht von den Situationen an sich ]

Und ich lese aktuell in vielen Zeitschriften, in Blogs, höre in Podcasts und in Videos auf Youtube, wie man weniger nachdenkt und warum es gut ist, Dinge auf sich zukommen zu lassen und gelassener zu sein etc.

Natürlich habe ich mich mitreißen lassen. Ich habe viele Videos gesehen, Beiträge gelesen und habe mir dadurch auch selbst mehr Gedanken über meinen Konsum, mein Ich, mein Umfeld und alles mögliche gemacht.

Heute kam in mir die Frage auf: Was mache ich hier eigentlich? Denke ich gerade viel darüber nach wie ich es hinkriege weniger viel nachzudenken? Huch?! Was ist das denn bitte für ein Schwachsinn? Das muss mir mal jemand erklären, wo da der Sinn ist.

Ist ja schön und gut, wenn man auch über Umwege ans Ziel kommt und wenn man die Vergangenheit nicht rückgängig machen sowie über die Zukunft nicht bestimmen kann. Aber ich denke ich werde mir auch weiterhin viele Gedanken über die Liebe und über Situationen machen. Ich werde weiterhin in Erinnerungen schwelgen, in guten wie in schlechten.

Und um diesen Beitrag noch abstruser werden zu lassen, muss ich Euch sagen, dass ich mir heute die Frage gestellt habe, ob wohl in jeder Nimm2 Packung auch wirklich eine gerade Menge an Bonbons enthalten ist. Wäre ja sonst Schwachsinn mit dem „Nimm2“.

BÄM!

Was will ich?

Eine gute Frage ist das. Eigentlich sollte man meinen, dass einem die Antwort darauf recht schnell einfallen sollte. Zuerst einmal muss man dafür aber wissen, auf was die Frage bezogen ist. Lasst uns gemeinsam drüber nachdenken …

Worauf bezieht jeder von uns diese Frage, wenn er sie vor sich auf einem Zettel stehen hätte?

  • Was will ich in meinem Leben erreichen?
  • Was will ich für Deko im Herbst in meinem Haus haben?
  • Was will ich für einen Partner an meiner Seite haben?
  • Was will ich für einen Körper haben?

Es gibt viele verschiedene Denkansätze. Doch nur weil man sich für einen Ansatz/eine Ausgangsfrage entschieden hat, hat man die Frage noch lange nicht beantwortet. Nun beginnen die eigentlichen Überlegungen. Und die können einem den letzten Nerv rauben.

Neben wir mal folgende Frage: Was will ich aus meinem Leben machen?

Man will das Beste aus seinem Leben rausholen, dennoch ist man oft zufrieden mit dem was man bereits hat und möchte ungern etwas verändern. Wir haben in der Regel mehr Angst vor einer Veränderung, da wir vermuten, sie könnte schlecht sein, als zu stagnieren. Doch wie passt das zusammen?

Wie kann man stehen bleiben und sich trotzdem weiterentwickeln?

Mit dieser Frage beschäftige ich mich seit einer ganzen Weile und ich komme nicht nicht zu einer Antwort, sondern komme jedes Mal auf unterschiedliche Antworten. Zunächst einmal muss man für sich entscheiden, auf welchem Gebiet man sich weiterentwickeln möchte oder in welche Richtung es gehen soll. Was muss dafür getan werden? Was hat welche Priorität?

Beispiel:

  • Reise machen
  • Geld sparen
  • Mehr Zeit für Hobbies haben

Für die Reise braucht man Geld, das könnte man sich durch einen Nebenjob dazuverdienen. Jedoch hat man dann weniger Zeit um z. B. Sport zu machen. Eine Reise kostet Geld, das bedeutet, dass man Geld ausgibt statt es zu sparen.

Aufgabe: Prioritäten setzen!

Wofür will man das Geld sparen und ist einem das Sparen wichtiger als der Urlaub? Wäre es vielleicht möglich, dass man für eine Weile auf die Hobbies verzichtet bzw. sie einschränkt um sich durch den Nebenjob Geld zu verdienen für den Urlaub? Könnte man einen günstigen Urlaub statt eines teuren Urlaubs buchen und den eingesparten Teil des Geldes zurücklegen?

Das war nur ein Bruchteil der Fragen bzw. Gedankengänge, die entstehen, wenn man sich fragt, was man will. So könnte man es mit jeder Fragestellung machen. Vom Partner bis zur Sofafarbe.

[Achtung, wir verlassen das Nichtschwimmer-Becken für einen Tiefgang]

Das Wichtigste ist, dass man sich auf der einen Seite nicht zu viele Gedanken macht, aber auf der anderen Seite gerade genug Gedanken um mit sich selbst im Reinen zu sein. Aber auch diese Phase geht vorbei. Man kann nicht immer zu 100 % mit seinen getroffenen Entscheidungen zufrieden sein. Manche Entscheidungen bereut man und einige sind unsere Lehrer. Wer sagt denn, dass man nur ans Ziel kommt, wenn man mit Navi fährt? Und wer sagt uns, dass das Navi uns nicht in die Irre führt? Also lieber mal falsch abbiegen, eine Menge Erfahrungen sammeln und über Umwegen ans Ziel kommen, als immer das Gefühl haben, dass ein Abbiegen an der einen oder anderen Stelle sicher sinnvoll gewesen wäre. Hätte hätte, Fahrradkette.

Macht was Ihr wollt. Was Ihr jetzt wollt. Und morgen macht Ihr was Ihr morgen wollt.

xoxo
Eure Alex