So ein Gefühl..

Wer kennt es nicht? Dieses Gefühl, dass man Berge versetzen kann. Diese Euphorie beim Start in den Tag. Die Motivation für neue Aufgaben. Die gute Laune einfach so.

Tja liebe Leute: Glücklichsein. Das ist wohl das passendste Wort für diesen Umstand.

Erst heute ist mir wieder mal aufgefallen wie sehr sich gewisse Umstände auf die Laune, die Motivation und die Leistungsfähigkeit auswirken. Man erledigt Dinge ohne großartig drüber nachzudenken. Man macht auch mal was, was man sonst hätte stehen lassen. Es tun sich neue Sichtweisen auf. Viel mehr Power kann der Körper vorweisen. Es ist, als wäre man ein ganz neuer Mensch. Aber warum?

Endorphine. Sie sind heute unser Held. Sie erleichtern uns diesen Tag und machen alles etwas blumiger.

Heute war wirklich ein Tag an dem ich mich richtig gut gefühlt hab. Nur mein Herz weiß was meine Endorphin-Quelle war. Aber das ist auch egal – Hauptsache der Tag lief gut.

Und man ist dankbar! Das sollte man sein. Eigentlich immer, aber ganz besonders an Tagen die einem verzaubert werden und an denen man viel schaffen konnte.

❤️

Berlin .. oh Berlin.

Wir sind dieses Wochenende von Samstag auf Sonntag in Berlin mit der Familie des Mannes. Letztes Jahr zu Weihnachten hatten wir seinem Vater schon diesen Ausflug geschenkt und jetzt nun wollen wir den Gutschein endlich einlösen. Meine Freude in Bezug auf Familienausflüge ist eher begrenzt. Meine Freude in Bezug auf Berlin aber grenzenlos. Zwei Dinge, die es nun zu kombinieren galt.

Ihr erinnert Euch vielleicht noch ein meine letzten beiden Beiträge aus Berlin bzw. von der An- und Abreise. Dort hatte ich beschrieben wie ich mit meiner Mama sehr abenteuerlich hergekommen und wieder abgereist bin. In meinen Augen sehr lesenswert 😉

Nun denn … wir sind dieses Mal mit zwei Autos gefahren, haben unterwegs Frühstückspause mit Brettchen und Butter aus der Tupperdose gemacht. Gestern Abend waren wir gutbürgerlich essen und da fiel es mir besonders auf. Wir hätten im Keller einen coolen Platz bekommen können an Hochtisch-Plätzen. Das Ganze hätten wir etwas zusammenschieben müssen aber es wäre eine coole Atmosphäre gewesen. Es kam ein Widerspruch aus der Gruppe, es sei zu eng wenn man dort essen wollte. Im Endeffekt saßen wir 7 Leute dann draußen an einem Tisch für 6. Ich saß in einer Ecke und hatte sehr wenig Platz. War natürlich nicht so eng wie unten. Und warum? Weil es darum gar nicht ging. Worum auch immer, aber um „eng“ oder „nicht eng“ ging es definitiv nicht. Mir war es egal weil ich normalerweise mit einem Börek am Kotti auf dem Boden sitze 😂 aber amüsant fand ich es dennoch.

Das sind die Unterschiede wenn man eine andere Reisegruppe dabei hat. Wir haben einige tolle Ecken gesehen und ich habe ein paar schöne Bilder gemacht. Aber halt alles etwas anders und eher „anständig“ und „zivilisiert“. Es hat Spaß gemacht und war nett.

Aber ich bin dann doch eher der entspannte Mensch der auf dem Boden sitzt weil einem grad danach ist. Ich gehe hier gern auf Flohmärkte und in Secondhandshops und ich genieße es einfach nur hier so sein zu können wie ich bin. Ach ja, was ich hasse: sich durch sein Verhalten stark als Touri outen. Buh, da bin ich leider gar kein Fan von. Nö.

Bis bald schönes Berlin.